Bezirksliga Lüneburg

Altenceller Rumpfteam verkauft sich teuer

Stark ersatzgeschwächt endet die letzte Auftritt des SV Altencelle in der Fußball-Bezirksliga mit einer Niederlage.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 29. Mai 2022 | 19:35 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 29. Mai 2022 | 19:35 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Winsen (Luhe).

Nur mit einem Rumpfteam und ohne gelernten Stürmer war der bereits abgestiegene SV Altencelle beim TSV Winsen/Luhe angetreten, verkaufte sich bei seinem letzten Bezirksliga-Auftritt aber durchaus ehrenvoll. Lange sah es für die diesmal von Teammanager Bernd Bulowski betreuten Gäste nach einem Punktgewinn aus. Zwei Treffer in der Schlussviertelstunde besiegelten dann eine weitere SVA-Niederlage, die mit 1:2 allerdings knapp ausfiel.

Platzverweis nach acht Minuten

Bereits nach acht Minuten erhielt Claas Pieper nach einem „Allerweltsspruch“ eine völlig überzogene Rote Karte. Doch auch in Unterzahl hielten die durch kluges Verschieben und gute Raumaufteilung überzeugenden Gäste gut mit. Nachdem sich Emir-Can Aslan auf der rechten Strafraumseite gleich gegen zwei TSV-Abwehrspieler durchgesetzt hatte, kam der Ball zu Matthis Lehmeier, der das Spielgerät aus fünf Metern hoch zum 0:1 (22.) unter die Latte setzte.

SV Altencelle mit viel Engagement

Die spielerischen und technischen Vorteile der Gastgeber glich der SVA mit viel Engagement aus. Und dann war noch Altencelles starker Schlussmann Janick Rienass, der immer öfter im Brennpunkt stand und mit einigen Glanzparaden manche klare Chance des TSV vereitelte.

Winsen in der Schlussphase immer stärker

Als auch der Gastgeber wegen Meckerns ein Rote Karte kassierte (59.), war der personelle Gleichstand wiederhergestellt. Dennoch wurden die Gastgeber immer stärker. Insbesondere Winsens nicht zu haltender Adulgani Kanat machte den qualitativen Unterschied. Er war es auch, der mit seinem Treffer zum 2:1 (83.) die Altenceller Niederlage besiegelte. Zuvor hatte Umut Ataykaya zum 1:1 (75.) für Winsen ausgeglichen.

„Unsere Leistung war schon okay. Zum Schluss schwanden bei uns leider die Kräfte und die Niederlage geht auch in Ordnung. Wir hatten in der zweiten Halbzeit die ein oder andere Konterchance, aber wenn dann der tödliche Pass nicht kommt, verlierst du eben so ein Spiel“, lautete das Fazit von Interims-Coach Bulowski nach Spielende. (str)

Von Jochen Strehlau

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