Vereine

Traditionspflege in der Misselhorner Heide

Gebell in der Heide: Zwei Hundemeuten waren bei Hermannsburg im Gelände unterwegs.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 12. März 2019 | 11:38 Uhr
  • 13. Juni 2022
Tradition und Naturschutz in der Misselhorner Heide
  • Von Cellesche Zeitung
  • 12. März 2019 | 11:38 Uhr
  • 13. Juni 2022
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Hermannsburg.

Kürzlich haben der Cappenberger Schleppjagdverein aus Nordrhein-Westfalen und der Hamburger Schleppjagdverein mit zwei Hundemeuten zur ihren Vereinsveranstaltungen nach Hermannsburg durch die Misselhorner Heide eingeladen. Der langjährige Jagdorganisator Manfred Jürgens von den Jagdreiterfreunden Celle Stadt und Land (JRC) erklärte den Zuschauern wiederholt auf Anfragen, dass es zwar grundsätzlich verboten ist, die Natur, den Naturgenuss oder die Erholung in Natur und Landschaft durch Lärm oder auf andere Weise zu stören oder zu beeinträchtigen, jedoch die Durchführung von höchstens vier Jagdreitveranstaltungen mit Meutehunden und höchstens 250 Reitern hier freigestellt sind und lediglich der vorbeugenden Kontrolle durch den Landkreis Celle als Naturschutzbehörde unterliegen sollen.

An der diesjährigen Frühjahresjagd in Hermannsburg nahmen 65 Jagdreiter und Jagdreiterinnen teil. Die Jagd wurde musikalisch mit Jagdsignalen von der Bläsergruppe „Rallye Trompes de la Bruyre“ begleitet. Die Meutehunde jagten mit großer Passion auf einer künstlichen Schleppe und erhielten am Ende der Jagd zur Belohnung einen Rinderpansen als Cure. Die reitsportliche Veranstaltung über die Heiden und Magerrasen endete mit einem lebhaften Reiterball im Misselhorner Hof.

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