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Vereine Nur drei Ortsbrandmeister in 54 Jahren
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Ortsfeuerwehr Offen hat in 54 Jahren nur drei Ortsbrandmeister

09:53 24.02.2021
In den letzten 54 Jahren leiteten sie die Ortsfeuerwehr Offen: Klaus Helmchen, Günther Hoormann und Hans-Jürgen Feyerabend (von links).
In den letzten 54 Jahren leiteten sie die Ortsfeuerwehr Offen: Klaus Helmchen, Günther Hoormann und Hans-Jürgen Feyerabend (von links). Quelle: Feuerwehr Offen (Archiv)
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Offen

Die Ortsfeuerwehr Offen kann auf eine besondere Geschichte in ihrer Führung zurückblicken: In den vergangenen 54 Jahren gab es lediglich drei Ortsbrandmeister, die die Ortswehr geleitet haben.

Günter Hoormann hat als Gemeindebrandmeister begonnen

1966 übernahm Günter Hoormann das Amt des Ortsbrandmeisters. Zu dieser Zeit hieß der Leiter einer Ortsfeuerwehr noch Gemeindebrandmeister, da die Ortschaften um Bergen noch nicht eingemeindet waren. Mit viel Engagement und Herzblut erfüllte Hoormann die übernommen Pflichten und Aufgaben und übernahm ab 1971 zusätzlich das Amt des stellvertretenden Stadtbrandmeisters der inzwischen gegründeten Stadtfeuerwehr Bergen. Aufgrund der Wahl zum Stadtbrandmeister übergab er das Amt des Ortsbrandmeisters 1988 nach 22 Jahren an Hans-Jürgen „Hansi“ Feyerabend. Dieser zeichnete sich bereits seit zehn Jahren durch die intensive Mitarbeit im Ortskommando aus.

Hans-Jürgen Feyerabend übernimmt 1988

Durch seine lockere und zuvorkommende Art warb er zahlreiche fördernde Mitglieder und setzte sich besonders für den Erhalt der Partnerschaft mit der Feuerwehr Nieder-Eschbach (Frankfurt am Main) ein. Es ist ihm bis heute auch noch wichtig, die Ortsfeuerwehr zu vertreten und stets eine gute Kameradschaft zu pflegen.

Klaus Helmchen leitet Feuerwehr ab 2002

Das Jahr 2002 begann mit einem Führungswechsel. Hansi Feyerabend beendet seine 14-jährige Dienstzeit als Ortsbrandmeister. Neuer Chef der Feuerwehr Offen wurde Klaus Helmchen. Dieser startete seine Karriere bereits 1988 als Jugendfeuerwehrwart und zeigte auch als Gruppenführer gute Führungsqualitäten. In den 18 Jahren seiner Amtszeit bewies er auch bei schwierigen Einsätzen großes Verantwortungsbewusstsein und taktisches Geschick. Auch die Kameradschaftspflege ist ihm bis heute sehr wichtig und er bereichert diese mit seiner humorvollen und temperamentvollen Art und Weise.

Von Christian Krause