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Neuer Vorstand und viele tolle Projekte im Luftbrückenmuseum Faßberg

16:44 19.03.2020
Der neue Vorstand des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg (von links): Stefan Bienge, Rolf Bornheber, Ludger Osterkamp, Gerhard Källner, Rainer Arndt und Fred-Oliver Ohm. Quelle: Hans Mehles
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Fassberg

24 Personen waren dazu ins Soldatenheim Haus Schlichternheide in Faßberg gekommen - nicht nur, um sich über das abgelaufene Jahr, die anstehenden Termine und Projekte im Luftbrückenmuseum zu informiern, sondern auch, um einen neuen Vorstand zu wählen. Ludger Osterkamp ließ als Vorsitzender zunächst das Jahr 2019 Revue passieren. Höhepunkt war die Feierlichkeit rund um das 70. Ende der Berliner Luftbrücke, verbunden mit dem Tag der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst in Faßberg. Über 60.000 Gäste hatten sich eingefunden, um unter anderem auch die 17 Rosinenbomber zu sehen, die eigens aus der ganzen Welt nach Faßberg gekommen waren. Danach trug Schatzmeisters Gerhard Källner zur Finanzlage des Vereins vor und nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer konnte der Vorstand entlastet werden.

Vorsitzender im Amt bestätigt

Anschließend führte Paul Hicks als Wahlleiter die Vorstandswahlen durch. Als Vorsitzender wurde Ludger Osterkamp im Amt bestätigt, ebenso wie Fred-Oliver Ohm als 2. Vorsitzender und Gerhard Källner als Schatzmeister. Rolf Bornheber und Stefan Bienge wurden als Beisitzer bestätigt. Neu im Vorstand ist Rainer Arndt als Schriftführer. Danach stellte Paul Hicks als Beirat eine Satzungsänderung vor, die nach der Vorstellung einstimmig angenommen wurde. „Unter anderem tritt der Förderverein dafür ein, dass sich jeder Mensch an der Gestaltung der Aktivitäten in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin beteiligen können soll. Diese Aktionen laufen unter dem Motto ‚Luftbrücke der Menschlichkeit‘“, so Hicks. Bei einer Auflösung des Vereins soll das Vermögen an die Gemeinde fallen, die es zu gleichen Teilen für die Jugend- und Integrationsarbeit einzusetzen hat.

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Danach ging der Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TAusbZLw), Hauptmann Martin Sagehorn, auf die gemeinsamen Projektarbeiten mit dem Christian-Gymnasium Hermannsburg und den Grundschulen in Faßberg und Müden ein. So konnte ein Zeitzeugenfilm produziert werden. „Dieser Film wird immer wieder nachgefragt und ist sowohl im Gymnasium als auch bei uns im Museum zu sehen“, unterstrich Sagehorn.

Von Paul Hicks

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