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Kanu-Gesellschaft Celle auf 26 Kilometer langer Tagestour

06:48 10.06.2021
Die Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft auf der Aller zwischen Jeversen und Marklendorf.
Die Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft auf der Aller zwischen Jeversen und Marklendorf. Quelle: Adolf Timmermann
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Celle

Neun Wanderpaddler der Kanu-Gesellschaft Celle trafen sich kürzlich auf dem Gelände unterhalb der Allerbrücke in Jeversen, um von dort aus eine Tagestour zu beginnen, bei der die aktuellen Regeln für den Kanu-Sport beachtet wurden. Ein Ehepaar richtete sich für die Fahrt sein geräumiges Zweierkajak ein, während die anderen sieben ihre kleineren Einerkajaks vorbereiteten, unter denen sich ein neues, schlankes und schnelles Seekajak des Vereines befand, das während der ersten Fahrt getestet wurde. Gleich nach dem Start konnten die Wanderfahrer bei schönstem Sonnenwetter die Natur genießen, die kräftig grünenden Wiesen mit Schafen, Pferden und Kühen, die neugierig der bunten Flotte von Kleinbooten hinterherschauten, und die Störche, die am Himmel kreisten oder in ihren zahlreichen Nestern standen.

Marklendorfer Wehr

Vor dem Wehr in Marklendorf verließen die Kanuten ihre Fahrzeuge und rollten sie mithilfe ihrer kleinen Bootswagen zum Unterwasser, wo ihnen ein perfekt konstruierter Schwimmanleger das Einsteigen erleichterte und die Weiterfahrt ermöglichte. An einigen Stellen verbreitert sich der beliebte Heidefluss, an einem Anleger befindet sich sogar ein größeres Segelboot, und hinter weiteren Privatanlegern und Bäumen und Büschen kann man die Fassaden kleiner Wohngebäude teilweise erkennen. Die Naturfreunde erfreuten sich bei zügiger Strömung und günstigem Wasserstand an den weiten Aussichten in das schöne Allertal und ließen die reizvolle Landschaft lautlos an sich vorbeigleiten, wobei sich das Feld der Kanus manchmal über mehrere hundert Meter auseinanderzog.

Ziel in Hodenhagen

In Hademstorf gibt es eine Schleuse, die eigens für die Wanderfahrer aus Celle von einem freundlichen Schleusenwärter bedient wurde und die Kanuflotte in etwa zehn Minuten in das 2,75 Meter tiefer gelegene Unterwasser beförderte. Ab hier wird sehr bald die Strömung durch die einfließende Leine vergrößert, und nach wenigen Kilometern gegen einen erfrischenden Gegenwind erreichten die Wasserwanderer nach etwa 26 Kilometern auf dem Wasser am späten Nachmittag mit braun gebrannten Gesichtern ihr Ziel, den Anleger in Hodenhagen.

Von Adolf Timmermann