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Jugendgerechte Angebote aus dem Hut gezaubert

09:00 05.11.2020
Kleine „Banditen“ in Pullman City Quelle: Stadt Celle
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Celle

Über 500 Kinder nahmen am großen Herbstferienprogramm teil. Erstmals hatte die Stadt den Ferienpass auch im Herbst angeboten. „Das, was wir in den vergangenen drei Jahren mit dem Ferienpass aufgestellt haben, ist echte Jugendarbeit und damit vor allem auch Präventionsarbeit. Wir bieten den Kindern und Jugendlichen, die in den Ferien aus unterschiedlichen Gründen in Celle bleiben mussten, besondere Erlebnisse, soziale Kontakte und damit teilweise auch Halt“, sagt Oberbürgermeister Jörg Nigge. Gleichzeitig dankte er dem engagierten Team der Jugendarbeit, das für den Erfolg verantwortlich zeichnet. „Toll, was die Mitarbeiter auf die Beine gestellt haben. Hinzu kommt das Engagement der Celler Vereine, sodass alle gemeinsam jugendgerechte Angebote quasi aus dem Hut gezaubert haben.“

Unter strengen Hygieneauflagen

Vom MTV Celle über TK Weiß-Blau, die Familienbildungsstätte bis hin zu Ta Wing Tsun Celle waren alle bereit, den Kindern und Jugendlichen möglichst schöne Herbstferien zu bereiten. Und das unter strengen Hygieneauflagen und in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises. Als besondere Highlights erwiesen sich die Fahrten. Ob das Science-Center Phaeno in Wolfsburg, der Familienpark Sottrum oder der Funsportcenter Lasertac in Hannover, die Angebote waren in kürzester Zeit ausgebucht. Die Fahrt ins Tropical Island sogar binnen einer Minute, musste jedoch vorsorglich auf das kommende Jahr verschoben werden.

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Westernstadt Pullman City

Nicht minder beliebt: die Westernstadt Pullman City und der Kletterpark Walsrode. Beide Orte präsentierten sich in prächtigen, bunten Herbstfarben und machten dem Ferienpass-Motto „Indian Summer“ alle Ehre. Während in der Westernstadt die Ferienpasskinder zu kleinen „Banditen“ in stilechter Szenerie wurden, erlebten die mutigsten, einen schaurigen Abend bei The Climbing Dead. Das Klettern im Hochseilgarten ist ja schon für viele enorm aufregend und im Dunkeln eine wahre Leistung, aber das war noch nicht Adrenalin genug. Denn für das Einhalten der notwendigen Abstandsregeln sorgten andere: eine Horde aufwendig verkleideter Zombies. Hinter ihnen verbargen sich Jugendliche des Zirkusses Knalltüte, aber das ahnte natürlich keiner. Selbstverständlich fehlte auch das Bomann-Museum nicht, und so konnten zahlreiche Familien noch einmal den Escape-Room besuchen. Jetzt freut sich das Team der Jugendarbeit auf das nächste Jahr. Dann geht der Ferienpass in das 45. Jahr ...

Von cz

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