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Frühstück des SoVD Nienhagen: Frauen wollen Familie, Beruf und Ehrenamt

09:55 23.07.2021
Gonca Kaftan erklärte an ihrer eigenen Situation, dass Ehrenamt, Familie und Beruf vereinbar sind, wenn man es will.
Gonca Kaftan erklärte an ihrer eigenen Situation, dass Ehrenamt, Familie und Beruf vereinbar sind, wenn man es will. Quelle: Annette Kesselhut
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Nienhagen

18 Frauen waren der Einladung von Roswitha Sartorius, Frauensprecherin des SoVD Ortsverbandes Nienhagen, ins Dorfgemeinschaftshaus Nienhorst gefolgt. Dies waren nicht nur Frauen der SoVD Ortsverbände, auch Interessierte aus der Samtgemeinde Wathlingen waren gekommen. Viele der Teilnehmenden sind ehrenamtlich in der Samtgemeinde engagiert: in Heimatverein, Verkehrsverein, Förderverein Sinnesgarten, Seniorenbeirat, Blue Diamonds, Gemeinderat, Parteien.

Engagement aus Corona-Zeit sollte erhalten bleiben

Vor, nach und während des Frühstücks wurde sich darüber ausgetauscht, wie ehrenamtliches Engagement im Spannungsfeld zwischen familiären Verpflichtungen und Beruf verwirklicht werden kann. Heike Behrens sprach die Hoffnung aus, dass von dem Engagement aus der Corona-Zeit vielleicht auch hinterher einiges erhalten bleibt wie z.B. Einkaufshilfen, die ja nicht nur in den Krisenzeiten für ältere Menschen hilfreich sein können. Wichtig wäre es auch, gemeindeübergreifend miteinander zu reden und sich miteinander zu vernetzen. Auch eine Information über die Vereine und Verbände der Samtgemeinde mit Ansprechpartnern und ihren Tätigkeiten wie auch eine jährliche Absprache von Terminen und Veranstaltungen und Erstellen eines Kalenders wäre wünschenswert.

Bei Hilfe kommt Lächeln zurück

Ehrenamt muss Herzenssache sein, erklärte Gonca Kaftan. Man muss es wollen, dann geht es auch mit Familie und Beruf. Und weil man es den Kindern vorlebt, gucken die es sich ab und engagieren sich durchaus auch ehrenamtlich, so ihre eigene Erfahrung. Zudem sollte man den Leuten zeigen, dass es schön ist zu helfen – es gibt ein Lächeln zurück. Und aus Ideen kann was entstehen wie z.B. in Nienhagen der Bürgerladen. Leute, die dorthin kommen und das gut finden, kann man ansprechen und animieren, mitzumachen. Der Tenor der Gesprächsrunde war eindeutig: Trotz aller Bemühungen bleibt es schwer, gerade jüngere Frauen für Ehrenämter zu finden, weil die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt noch immer schwierig ist.

Von Annette Albrecht-Kesselhut

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