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Vereine Ein Zwischenruf vom SSV Scheuen
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Ein Zwischenruf vom SSV Scheuen

13:15 15.04.2021
Das Königshaus 2019/2020 vom Schützenverein Scheuen.
Das Königshaus 2019/2020 vom Schützenverein Scheuen. Quelle: Volkhardt Böhme
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Scheuen

Alle möchten das Vereinsleben wieder zurückhaben. Durch die Corona-Pandemie musste schon 2020 das Schützenfest in Scheuen ausfallen, und 2021 wird es wohl den Schützenschwestern, Schützenbrüdern, Jugendlichen und Spielleuten nicht anders ergehen. Das Königshaus 2019/20 mit dem Hauptkönig Fabian Wussow, „Fabian der dachdeckende Säbelgardist“, und seiner Königin Annika Wendt führt seine Regentschaft, wahrscheinlich, noch bis Juni 2022 aus. Dieses geht mit Sicherheit in die Geschichte des Schützenwesens ein. Pistolengruppe, Seniorengruppe, Damengruppe, Jugendgruppe und der Spielmannszug sind ein fester Bestandteil im Verein. Und gerade der traditionelle Kinderfasching, der vom Spielmannszug und der Jugendgruppe durchgeführt wird, bedeutet den Kindern sehr viel. Alles Schöne und Wertvolle wird von der Corona-Pandemie genommen. Die sozialen Kontakte gehen verloren. Die Geselligkeit fehlt vielen und der Schießsport mit befreundeten und anderen Vereinen.

Miteinander und Gespräche fehlen

Der Austausch untereinander ist sehr wichtig. Die Gemeinschaft, das Miteinander und die Gespräche fehlen. Endlich mal wieder feiern, die Fröhlichkeit ist verloren gegangen. Viele Vereine können ihre Jubiläen nicht feiern. Was mir besonders am Herzen liegt und weh tut, ist, dass die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften, Süßigkeit-, Schieß- und Verzehrständen nicht ihrer Arbeit nachgehen können. Die Tradition muss gepflegt werden, da geht kein Weg dran vorbei. Jeder sehnt sich wieder nach dem Vereinsleben zurück. Wann die Normalität zurückkehrt, ist ungewiss. Hoffentlich bald! Dieser Zustand ist nicht normal und macht krank. Man möchte wieder lachende Gesichter sehen. Freude, Freiheit, Ehrgeiz, Spaß, Leistung, Zusammenhalt, Teamgeist, Kameradschaft und vieles mehr sollen wieder im Vordergrund stehen. Es wäre wieder schön, zum Schießstand zu gehen. Für alle würde es wieder heißen: „Gut Spiel“, „Gut Schuss“ und „Gut Ziel“!

Von Volkhardt Böhme