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Café „Up de Sülten“: Eine Lesung – zwei Autorinnen

11:18 23.11.2021
Karin Brodde (links) las aus ihrem Buch „Kindheitserinnerungen einer Bestattertochter“. Angela Weich stellte eigene Texte vor.
Karin Brodde (links) las aus ihrem Buch „Kindheitserinnerungen einer Bestattertochter“. Angela Weich stellte eigene Texte vor. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
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Sülze

Das Café „Up de Sülten“ in Bergen OT Sülze hatte zu einer kleinen feinen Lesung mit Tiefgang, in der auch gelacht werden durfte, eingeladen. Rund 30 Zuhörer folgten den Autorinnen, die zeigten, dass das Thema Sterben zwar mit Verlust und Trauer verbunden ist, dass es aber auch eine andere Seite hat – das Leben.

Karin Brodde präsentierte ihr autobiografisches Erstlingswerk „Kindheitserinnerungen einer Bestattertochter“. Eine Erzählung über Sterben und den Tod aus der Sicht eines kleinen Mädchens. Angela Weich brachte darüber hinaus eigene Texte zur Auseinandersetzung mit dem Leben und Sterben.

Schreibwerkstatt der VHS verbindet

Die beiden Autorinnen lieben zum einen das Schreiben. Zum andern verbindet sie die gemeinsame Vergangenheit als Teilnehmerin oder Dozentin der ehemaligen „SchreibWerkStatt“ der VHS Celle. Diese Schreibwerkstatt hat vor einigen Jahren die Lesung: “Über den Tod spricht man nicht“, in der Stadtbibliothek Celle, durchgeführt. Karin Brodde hat dieses Thema und die Erinnerung an die Lesung nicht mehr losgelassen – daraus entstand ihr Erstlingswerk „Kindheitserinnerungen einer Bestattertochter“. Für sie ist der Umgang mit dem Sterben, dem Tod etwas Alltägliches.

Ganz anders bei Angela Weich, die sich erst aufgrund einer schweren Erkrankung mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen musste und dabei feststellte, dass „man über den Tod nicht spricht“.

Von cz