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Typen Student unter Schützen
Mehr Typen Student unter Schützen
13:55 13.06.2010
Quelle: Torsten Volkmer
Vorwerk

Zugewandt und aufgeschlossen gibt sich der Student, der Geschichte und Philosophie in Hannover studiert. Er selbst bezeichnet sich als bodenständig. Ruhig und geduldig sei er, sagt er von sich selbst.

Gern ist Wehrmaker vielseitig aktiv. Besonders gern engagiert er sich in der Schützengilde Vorwerk, die eine Unterabteilung des Sportclubs ist. „Da bin ich erblich vorbelastet“, sagt Wehrmaker und lächelt. Der Vater ist 40 Jahre in der Schützengilde, die Mutter auch schon fast 40 Jahre. „Mir gefällt die familiäre Atmosphäre“, meint der junge Mann. Die Schützengilde sei quasi seine „zweite Heimat.“

Mit der Atmosphäre im Sportclub Vorwerk wurde er bereits bald nach der Geburt vertraut gemacht. „Er kam schon als Baby in die Turnhalle“, sagt Mutter Heta und schmunzelt.

Aktiv ist Wehrmaker in der Schützengilde seit 1995. Als Pressewart ist er seit dem Jahr 2006 tätig. „Ich kann mich gut in Wort und Schrift ausdrücken und wurde damals vom Vorsitzenden gefragt, ob ich nicht Pressewart werden wolle.“ Gern hat er die ehrenamtliche Aufgabe übernommen. „Ich freue mich, über die Erfolge der Schützengilde berichten zu können“, sagt der junge Mann, der noch bei seinen Eltern wohnt. Positiv findet es der Student, dass er seine ehrenamtlichen Aktivitäten in Celle und sein Studium in Hannover miteinander vereinen könne. Seine Aufgabe als Pressewart findet Wehrmaker in vielerlei Hinsicht reizvoll: „Man bekommt sehr viel mit, erfährt ‘ne Menge, lernt neue Leute kennen und andere Leute besser kennen.“

Als Kreispressewart des Schützenverbandes beliefert er Presseorgane mit Berichten. Außerdem hält er Kontakte zu Ansprechpartnern von Schützenvereinen. „Ich bin aufgeschlossen gegenüber anderen Menschen und spreche vernünftig mit Leuten.“ In Bezug auf seine Berichterstattung hat er einen klaren Standpunkt: „Ich schreibe so, wie es ist“, sagt Wehrmaker. Schönfärberei komme für ihn nicht in Frage. Diese Meinung habe er auch Schützenbrüdern gegenüber verdeutlicht. Als ausgebildeter Schießsportleiter unterstützt er das Team der Schießsportleitung. Er führt mit Aufsicht beim Waffentransport. Außerdem ist er zuständig für den ordnungsgemäßen Ablauf von Übungsabenden.

Nach der Hochwasserkatastrophe in Ostdeutschland stand für ihn fest: „Ich möchte etwas tun.“ Er ließ sich bei der Feuerwehr zum Truppführer ausbilden. So ist es für ihn eine besonders reizvolle Aufgabe, Menschen in Not zu helfen, als ausgebildeter Rettungssanitäter und als Truppführer. Deshalb macht es ihm nichts aus, wenn Kommilitonen in der Universität ihn „anmachen“, er solle nicht auf die Idee kommen, mit der Uniform auf dem Campus zu erscheinen. Es ist für ihn spannend „schreiben, organisieren und handeln“ zu können.

Von Anne Marx