Ende der Freeses

Abschied

Gut siebeneinhalb Jahre haben die Freeses im Radio humorvoll in den Tag starten lassen - nun geht die Ära zu Ende. Eine Glosse von Susanne Harbott.

  • Von Susanne Harbott
  • 19. May 2022 | 08:00 Uhr
  • 14. Jun 2022
  • Von Susanne Harbott
  • 19. May 2022 | 08:00 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Celle.

Ein Schock für alle NDR-2-Hörer: Am Montagvormittag wurde verkündet, dass die Kult-Comedy-Sendung „Wir sind die Freeses“ enden wird. Es war doch gefühlt erst wenig Zeit vergangen, seit diese Podcast-Reihe das vorangegangene Erfolgsformat „Frühstück bei Stefanie“ abgelöst hatte – und doch sind seitdem bereits gut siebeneinhalb Jahre oder weit mehr als 1500 Sendungen vergangen.

Strategien der Alltagsbewältigung

Jahre, in den morgens um 7.17 Uhr im Mehrgenerationen-Haushalt von Oma Rosi, Mutter Bianca, deren Sohn Svenni sowie Untermieter Heiko über Strategien der Alltagsbewältigung und tagesaktuelles Geschehen philosophiert wurde. Die vier unterschiedlichen Charaktere mit Hang zum Smartphone prägten in dieser Zeit Sätze wie „Können wir nicht einmal wie eine normale Familie ...“ oder „Leg’ doch mal das Handy weg“.

Stellung zum aktuellen Zeitgeschehen bezogen

Wem das noch nicht genug war, der konnte Familienoberhaupt und Taxi-Frau Oma Rosi zusätzlich in der Podcast-Reihe „Freese 1 an alle“ erleben, in der sie Stellung bezog zum aktuellen Zeitgeschehen und Fragen beantwortete zu Lifestyle, Personality und allem, was die Zuhörer bewegt.

Fans müssen Abschied nehmen

Nun bleiben den Fans der Freeses nur noch etwa zwei Wochen bis zum großen Finale. Und was kommt dann? Wird die Lücke, die die ebenso beliebte wie erfolgreiche Radio-Comedy-Reihe in der Sendung „NDR 2 Morgen mit Elke und Jens“ hinterlässt, adäquat gefüllt werden können? Abwarten. Den Zuhörern bleibt jetzt nichts anderes übrig, als Abschied zu nehmen – von den Freeses und Andy Altenburg, dem fantastischen Sprecher dieser vier witzigen Charaktere. Danke für all die Jahre mit humorvollen Starts in den Tag.