Gemeinsam Spaß haben

Spiele-Zeit

Spielspaß für alle Generationen: "Mensch-ärgere-Dich-nicht" mal anders. CZ-Volontärin Katharina Jäger glossiert die veränderten Regeln in ihrer Familie.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 29. Dez. 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 29. Dez. 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
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Celle.

„Rausschmeißen und Springen ist Pflicht." So können sich die Regeln beim Familienspiel "Mensch-ärgere-Dich-nicht" verändern. Anstatt langweilig im Kreis zu laufen, hat sich in meiner Familie inzwischen eine andere Regel durchgesetzt – das diagonale Springen.

Diagonales Springen bei "Mensch-ärgere-Dich-nicht"

So kann man etwa bei einer sechs eine neue Spielfigur einbringen und wenn der zweite Wurf eine vier ist, kann diagonal gesprungen werden. Der halbe Weg ist gespart. Allerdings kann dieser Vorteil auch zum Nachteil werden. Kommt eine Figur kurz vor ihrem "Häuschen" auf solch ein Feld, muss sie zurückspringen und die Runde noch einmal laufen. Die anderen Mitspieler freuen sich darüber. Lustig wird es, wenn der Würfel auf einen hört und die passende Zahl anzeigt, um die Oma – kurz vor ihrem Loch – noch zu "schmeißen". Wird das übersehen, muss die eigene Spielfigur das Spielfeld verlassen.

Gesellschafts- und Generationenspiel

Auf jeden Fall ist das Gesellschaftsspiel für jede Generation ein Muss, Jung oder Alt, jeder lacht, zeigt Schadenfreude beim "Schmeißen" oder ärgert sich, wenn die eigene Spielfigur herausgeworfen wird. Selbst wenn der Name des Spiels davon abrät, geschieht es trotzdem.

Zwei Runden an Weihnachten

Auch an Weihnachten durfte das Spiel nicht fehlen, mit Cousin, Stiefvater und der Oma wurde gleich zweimal gespielt. Auf diese Weise, gemeinsam Zeit zu verbringen, ist einfach schön und es gibt immer etwas zu lachen. Es ist viel besser, als wenn jeder nur am Handy sitzen und still tippen würde. Leider kommt das in immer mehr Familien vor.

Von Katharina Jäger

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