Alte Serien

Alf und Pumuckl als Kindheitshelden

Kennen Kinder noch die beliebtesten Serienfiguren der 70er und 80er? Falls nicht, würde ihnen so einiges entgehen. Eine Glosse von Lisa Brautmeier.

  • Von Lisa Brautmeier
  • 18. Juli 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
  • Von Lisa Brautmeier
  • 18. Juli 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
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Celle.

Als ich letztens jemanden nach seinem Namen fragte und dieser mit „Ralf“ antwortete, hatte ich ihn erst falsch verstanden und fragte noch einmal nach: „Alf?“ Wir fingen beide an zu lachen. Ich hoffe sehr, dass die meisten überhaupt wissen, von welchem Außerirdischen ich hier spreche. Allerdings stellte sich automatisch die Frage, ob Kinder das auch tun. Die Serie ist definitiv älter als ich, aber trotzdem kenne ich dieses braunhaarige Zottelvieh mit seiner Vorliebe für Katzen.

Alles kommt einmal wieder

Verpassen die heutigen Kinder eigentlich etwas, wenn sie Figuren wie Alf, Pumuckl oder den rosaroten Panther nicht kennen? Andererseits kommt ja alles irgendwie wieder. Heidi gibt es auch als 3D-Animationsserie und Alice im Wunderland schaffte es auf die große Kinoleinwand. Im normalen Fernsehen ist das Sandmännchen gar nicht wegzudenken, die Simpsons halten sich eh schon Jahrzehnte und auch Anne von Green Gables ist längst bei einem großen Streaming-Portal zurückgekehrt.

Pädagogisch wertvoll?

Keine Ahnung wie pädagogisch wertvoll die einzelnen Serien waren, aber von jeder Figur bleiben Erinnerungen zurück. Man kann nicht sagen, man hätte nichts gelernt. Pumuckl zeigt doch allen, dass ein wenig Anarchie nicht zum Weltuntergang führt und an Meister Eder sieht man, dass Hängelampen Kopfschmerzen bereiten, wenn sie zu tief hängen. Und was bleibt von Alf im Gedächtnis? Man sollte die großen Auflaufformen vor ihm verstecken, da der Kater nicht in den Toaster passt.