Hohe Sprünge

"Brothüpfen" hilft gegen Corona-Langeweile

Aus Langeweile während Corona kommt man auf die absurdesten Idee. Zum Beispiel "Brothüpfen". Wie das funktioniert, verrät Lisa Brautmeier in ihrer Glosse.

  • Von Lisa Brautmeier
  • 11. Mai 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
  • Von Lisa Brautmeier
  • 11. Mai 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
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Celle.

Seit einigen Monaten haben wir ja alle unglaublich viel Zeit. Schließlich sind die meisten Freizeitangebote einfach weggefallen. Doch während sich die einen eher auf dem Sofa räkeln, werden andere kreativ und denken sich ganz neue Dinge aus, mit denen sie nicht nur die Zeit, sondern auch die Langeweile vertreiben können. Während des ersten Lockdowns lag vor allem das Jonglieren mit Toilettenpapier im Trend.

"Brothüpfen" als neue Challenge

Ich habe jetzt meine ganz eigene Challenge entwickelt. Alles fing mit einem neuen Toaster an, der nicht unbedingt das macht, was ich will. Einmal verschwand ich kurz aus der Küche, hörte ein klatschendes Geräusch und staunte nicht schlecht, als ich mein Brot, dass eben noch im Toaster war, nun auf dem Boden wiederfand. Scheinbar hat es eine imposante Sprungtechnik entwickelt. Und ich wäre nun einmal nicht ich, wenn da nicht plötzlich das Kind in mir durchgekommen wäre. Ab sofort ist das „Brothüpfen“ nämlich meine neue Herausforderung.

Drei Herausforderungen bei dem Toast

Die erste Schwierigkeit ist es, die Scheibe genau so im Toaster zu platzieren, dass sie am Ende auch wirklich herauskatapultiert wird. Und die Enttäuschung, wenn es nicht klappt, ist verrückterweise extrem hoch. Die zweite Herausforderung besteht natürlich darin, dass Brot zu fangen, sobald es nach oben springt. Wahlweise mit einer, mal mit beiden Händen. Das hat sich als guter Test der eigenen Reaktionsfähigkeit herausgestellt. Bleibt noch die dritte und letzte Herausforderung: das Essen all dieser getoasteten Scheiben. Denn so viele Brote wie zuletzt hatte ich schon lange nicht mehr. Aber der Spaßfaktor war einfach zu groß.