Weihnachtsbäckerei

Keksüberfluss im Advent

Adventszeit ist Backzeit. Weihnachtskekse kann man nie genug haben. Schon gar nicht im Homeoffice. Eine Glosse von Lisa Brautmeier.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 20. Dez. 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 20. Dez. 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
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Celle.

In meiner Küche schneit es. Das feine Puder bedeckt sämtliche Arbeitsflächen. Meine kleine Küchenwaage ist jetzt weiß statt grau. Selbst ich bin von dem essbaren Schnee leicht bedeckt. Ich war noch nie wirklich talentiert darin, beim Backen die Küche möglichst sauber zu halten. Im Gegenteil: Ich brauche die Puderzucker-Packung nur vorsichtig zu öffnen, schon wird alles bei mir in eine Schneelandschaft verwandelt.

Backrausch mit mehreren Sorten

In der diesjährigen Adventszeit bin ich einem echten Backrausch verfallen, was ich so gar nicht von mir kenne. Aber nachdem meine Vanillekipferl das letzte Mal so gut ankamen, wollte ich dieses Jahr noch viel mehr ausprobieren. Da ich allerdings auch eine backfreudige Tante habe, stapeln sich bei mir jetzt die Keksdosen.

Vanillekipferl, Spritzgebäck mit und ohne Schokolade, Nusstaler und Zimtsterne sind längst alle probiert worden. Ich hätte aber auch noch Lust, Rentier-Plätzchen und Schoko Crossies zu machen. Nur muss ich zugeben, dass ich jetzt bereits einen mittelschweren Keksüberfluss festgestellt habe. Meine Weihnachtsgebäck-Inventur hat ergeben, dass ich derzeit sechs unterschiedliche Kekssorten zu Hause habe. Sieben, zählt man die gekauften Baumkuchenspitzen mit.

Kekse als Weihnachtsgeschenke

Meine Familie darf sich schon mal auf Selbstgebackenes als Weihnachtsgeschenk freuen. Und den Rest vertilge ich eben selbst. Ich habe festgestellt, im Homeoffice geht so was sehr gut. Da sind die Keksdosen nie weit weg. Der Dezember ist vielleicht der ungesündeste Monat des Jahres - dafür aber auch der leckerste.

Von Lisa Brautmeier

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