Kuriose Ortsnamen

Jucken bis Scheuern: Diese Orte gibt es wirklich

Hat sich da etwa jemand einen Spaß erlaubt? Manche Orte haben so skurrile Namen, da möchte man lieber nicht wohnen. Eine Glosse von Katharina Baumgartner.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 01. Nov. 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 01. Nov. 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
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Celle.

Man soll nicht trennen, was zusammengehört, sagt ein Sprichwort. Aber gilt das eigentlich auch für Orte? Zehn Kilometer trennen Jucken und Scheuern in der Eifel voneinander. Im Kreis Nienburg kommt Wenden vor Bücken. Und wer in Hengstbach in Rheinland-Pfalz wohnt, bekommt im baden-württembergischen Stutensee glatt Heimatgefühle.

1,5 Kilometer zwischen Brasilien und Kalifornien

Lässig einen Caipi in Brasilien schlürfen und kurz danach sich in Kalifornien in die Wellen schmeißen? Aber sicher doch: an der Ostsee im Kreis Plön. Denn zwischen den benachbarten Ortsteilen liegen genau 1,5 Kilometer. Manche Orte haben es aber auch nicht leicht mit ihrem Namen. Ein kleines Dörfchen in Oberösterreich kann ein Liedchen davon singen. Vom nächtlichen Schilderklau und internationalen Bustouristen, die in das Hundert-Seelen-Dorf reisen, nur um vor dem Ortsschild zu posieren. Die Menschen aus Fucking haben die Nase davon voll. Also musste ein neuer Name her. Ob Fugging aber nun so viel besser ist? Naja, man muss ja nicht gleich aus einer Mücke (Hessen) einen Elefanten machen.

Wenn der Achtjährige Urlaub in Pupshausen machen möchte

Ein riesiges Hühnergeschrei (wie das gleichnamige Dorf in Oberösterreich) würde wohl meine Schwägerin machen, wenn mein achtjähriger Neffe allzu gerne Urlaub in Oberkaka oder Pupshausen machen würde. Nur weil er dann voller Inbrunst die Ortsnamen rausposaunen darf, ohne von den Eltern gemaßregelt zu werden. Aber so weit muss man ja gar nicht in den Urlaub fahren, ich lob' mir da meinen Kurzurlaub in Texas – direkt neben dem Celler Günther-Volker-Stadion.

Von Katharina Baumgartner

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