Adventskalender-Freude

Zwölf Päckchen

Auch im Erwachsenen-Alter bekommt man einen Adventskalender geschenkt. CZ-Volontärin Katharina Jäger glossiert eine "mitgewachsene" Tradition.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 11. Dez. 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
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  • 11. Dez. 2021 | 08:00 Uhr
  • 13. Juni 2022
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Celle.

Vorfreude, tasten, was in den Geschenken des Zwölf-Päckchen-Adventskalenders drin sein könnte. Und will ich ein Päckchen an den geraden oder ungeraden Tagen aufmachen? Das muss gut überlegt sein. Wenn man die ungeraden Tage des Dezembers wählt, kann man sich an mehr Tagen über Geschenke freuen, da man in der Regel an Nikolaus und Heiligabend ohnehin auch etwas bekommt. Am Ende musste ich mich mit der Schwester einigen.

Adventskalender immer noch Tradition

So sah unsere Vorweihnachtszeit aus – nachdem Mama entschieden hatte, dass jede nur noch einen halben Kalender bekommt. Und wer glaubt, das seien nur Kindheitsangelegenheiten, der irrt sich – die Tradition wuchs mit uns. Auch als wir älter wurden, bereitete meine Mutter jedes Jahr jeweils zwölf Geschenke für uns vor. Ein Umzug der Töchter änderte daran nichts.

Damals ein Spiel, heute Strümpfe

Früher gab es ein Spiel: Wir erhielten in mehreren Päckchen vier bis fünf Kugeln, die ganz am Ende ein Spiel ergaben. Heute lässt sich darüber lachen, aber damals hat es genervt, wenn man morgens wieder "nur Kugeln" ausgepackt hat. Die vergangenen Jahre waren mehr nützliche Sachen enthalten, wie etwa lustige Strümpfe. Vom Freudengefühl ist es aber immer noch wie früher. In dieser Hinsicht bleibt man wohl ewig Kind.

Von Katharina Jäger

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