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Mittendrin Eine begeisterte Sportschützin
Mehr Mittendrin Eine begeisterte Sportschützin
13:42 13.06.2010
ZWEITTYP: Gisela Weinreich BERGEN (am). „Ich bin eine begeisterte Sportschützin“, sagt Gisela Weinreich. Seit vier Jahren engagiert sich die 64-Jährige in der Kyffhäuser-Kameradschaft Müden/ Örtze. Seit fast 30 Jahren ist sie Mitglied im Deutschen Schützenbund und fühlt sich wohl im Kleinkalibersportverein Bergen. Sie findet den Zusammenhalt in den Vereinen sehr schön und sie liebt die Geselligkeit. - Äußerst erfolgreich war die Sportschützin bisher. In mehreren Disziplinen gewann sie beim Bundesvergleichsschießen der Kyffhäuser-Kameradschaft den ersten Platz. Zweimal war sie auch als Schützin Deutsche Meisterin im Schießen mit der Luftpistole. Gisela Weinreich ist zwar in gewisser Weise stolz auf die Erfolge, aber sie bleibt bescheiden: „Ich bin eigentlich zurückhaltend.“ Zu ihrem Erfolgsgeheimnis meint die Sportschützin: „Es macht mir Spaß, eine ruhige Hand zu haben, ein Ziel anzuvisieren.“ Aber, so setzt die Sportschützin hinzu, es käme manchmal auch auf die Tagesform an, ob man Erfolg hat oder nicht.“ - Ihre Liebe zum Schützenwesen und zum Sportschießen teilt sie mit ihrem Lebensgeffährten Hartmut Schult. Durch ihn kam sie auch in die Kyffhäuserkameradschaft. - Gern hat sie den Posten der zweiten Vorsitzenden übernommen. Schon dem Verein zuliebe habe sie das gern gemacht. Schließlich müsse sie als zweite Vorsitzende nur einspringen, wenn die erste Vorsitzende verhindert ist. - Dadurch, dass sie viel unterwegs war und viele Jahre für eine Bäckerei als Fahrer eines Verkaufsmobils im Celler Land tätig war, fühle sie sich ganz fit. - Seit Oktober 2006 ist Weinrich in Rente. „Ich bin froh, zuhause zu sein, das genieße ich immer noch. Ich habe 46 Jahre gearbeitet.“ Auch habe man vieles zu tun, wenn man ein Haus hat, fügt sie hinzu. - Eigentlich stehe sie nicht gern im Mittelpunkt, sie sei sehr zurückhaltend in ihrer Art, unter Freunden auch kontaktfreudig“, sagt die aus Wardböhmen stammende Frau. Aus ihrer Ehe hat sie
ZWEITTYP: Gisela Weinreich BERGEN (am). „Ich bin eine begeisterte Sportschützin“, sagt Gisela Weinreich. Seit vier Jahren engagiert sich die 64-Jährige in der Kyffhäuser-Kameradschaft Müden/ Örtze. Seit fast 30 Jahren ist sie Mitglied im Deutschen Schützenbund und fühlt sich wohl im Kleinkalibersportverein Bergen. Sie findet den Zusammenhalt in den Vereinen sehr schön und sie liebt die Geselligkeit. - Äußerst erfolgreich war die Sportschützin bisher. In mehreren Disziplinen gewann sie beim Bundesvergleichsschießen der Kyffhäuser-Kameradschaft den ersten Platz. Zweimal war sie auch als Schützin Deutsche Meisterin im Schießen mit der Luftpistole. Gisela Weinreich ist zwar in gewisser Weise stolz auf die Erfolge, aber sie bleibt bescheiden: „Ich bin eigentlich zurückhaltend.“ Zu ihrem Erfolgsgeheimnis meint die Sportschützin: „Es macht mir Spaß, eine ruhige Hand zu haben, ein Ziel anzuvisieren.“ Aber, so setzt die Sportschützin hinzu, es käme manchmal auch auf die Tagesform an, ob man Erfolg hat oder nicht.“ - Ihre Liebe zum Schützenwesen und zum Sportschießen teilt sie mit ihrem Lebensgeffährten Hartmut Schult. Durch ihn kam sie auch in die Kyffhäuserkameradschaft. - Gern hat sie den Posten der zweiten Vorsitzenden übernommen. Schon dem Verein zuliebe habe sie das gern gemacht. Schließlich müsse sie als zweite Vorsitzende nur einspringen, wenn die erste Vorsitzende verhindert ist. - Dadurch, dass sie viel unterwegs war und viele Jahre für eine Bäckerei als Fahrer eines Verkaufsmobils im Celler Land tätig war, fühle sie sich ganz fit. - Seit Oktober 2006 ist Weinrich in Rente. „Ich bin froh, zuhause zu sein, das genieße ich immer noch. Ich habe 46 Jahre gearbeitet.“ Auch habe man vieles zu tun, wenn man ein Haus hat, fügt sie hinzu. - Eigentlich stehe sie nicht gern im Mittelpunkt, sie sei sehr zurückhaltend in ihrer Art, unter Freunden auch kontaktfreudig“, sagt die aus Wardböhmen stammende Frau. Aus ihrer Ehe hat sie Quelle: Torsten Volkmer
Bergen Stadt

Sie findet den Zusammenhalt in den Vereinen sehr schön und sie liebt die Geselligkeit.

Äußerst erfolgreich war die Sportschützin bisher. In mehreren Disziplinen gewann sie beim Bundesvergleichsschießen der Kyffhäuser-Kameradschaft den ersten Platz. Zweimal war sie auch als Schützin Deutsche Meisterin im Schießen mit der Luftpistole. Gisela Weinreich ist zwar in gewisser Weise stolz auf die Erfolge, aber sie bleibt bescheiden: „Ich bin eigentlich zurückhaltend.“ Zu ihrem Erfolgsgeheimnis meint die Sportschützin: „Es macht mir Spaß, eine ruhige Hand zu haben, ein Ziel anzuvisieren.“ Aber, so setzt die Sportschützin hinzu, es käme manchmal auch auf die Tagesform an, ob man Erfolg hat oder nicht.“

Ihre Liebe zum Schützenwesen und zum Sportschießen teilt sie mit ihrem Lebensgeffährten Hartmut Schult. Durch ihn kam sie auch in die Kyffhäuserkameradschaft.

Gern hat sie den Posten der zweiten Vorsitzenden übernommen. Schon dem Verein zuliebe habe sie das gern gemacht. Schließlich müsse sie als zweite Vorsitzende nur einspringen, wenn die erste Vorsitzende verhindert ist.

Dadurch, dass sie viel unterwegs war und viele Jahre für eine Bäckerei als Fahrer eines Verkaufsmobils im Celler Land tätig war, fühle sie sich ganz fit.

Seit Oktober 2006 ist Weinrich in Rente. „Ich bin froh, zuhause zu sein, das genieße ich immer noch. Ich habe 46 Jahre gearbeitet.“ Auch habe man vieles zu tun, wenn man ein Haus hat, fügt sie hinzu.

Eigentlich stehe sie nicht gern im Mittelpunkt, sie sei sehr zurückhaltend in ihrer Art, unter Freunden auch kontaktfreudig“, sagt die aus Wardböhmen stammende Frau. Aus ihrer Ehe hat sie zwei Kinder.

Seitdem sie in Rente ist, hat die 64-Jährige nur eine Devise: „Ich mache nur noch das, was mir Spaß macht.“ Im Sommer sei sie leidenschaftlich gern im Garten. „Bisher habe ich keine Zeit dazu gehabt.“

Besonders gern geht sie auch spazieren und ist gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten mit dem Rennrad unterwegs. 40 bis 50 Kilometer fährt Weinreich dann durchs Celler Land. Wenn man mit dem Rennrad fährt, hat man das Gefühl, schneller leichter vorwärts zu kommen als mit einem normalen Fahrrad, meint Weinreich.

Seit kurzer Zeit habe sie angefangen, Aquarelle zu malen. „Wenn ein Kursus von der Volkshochschule angeboten wird, will ich den mitmachen“, meint die Rentnerin. Denn sie interessiere sich für Einzelheiten bei der Aquarellmalerei.

Sie ist gern kreativ. „Als die Kinder klein waren, habe ich viel zu Ostern und Weihnachten gebastelt.“ Eigentlich sei sie noch nicht viel gereist. Sie habe aber ein paar Träume. „Ich möchte einmal auf der Chinesischen Mauer laufen, und ich möchte Moskau und Petersburg sehen.“

Von Anne Marx