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Der Norden Plasmaspenden sollen Corona-Patienten helfen
Der Norden

Plasmaspenden sollen Corona-Patienten helfen

08:50 19.02.2021
Beutel mit Blutplasma. Foto: arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa-tmn/Symbolbild
Beutel mit Blutplasma. Foto: arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa-tmn/Symbolbild Quelle: arifoto UG
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Oldenburg

Denn die im Blutplasma von Genesenen enthaltenen Antikörper sollen das Immunsystem von Corona-Patienten dabei unterstützen, das Virus zu bekämpfen. «Ziel ist es, die Krankheitsdauer zu verkürzen und Schäden wie Lungenversagen zu verhindern», sagt der Leiter der Zytaphereseabteilung und Zuständige für die Herstellung von Blutpräparaten beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Standort Oldenburg, Hagen Baume.

Die Wirksamkeit des Verfahrens wird zurzeit in mehreren Studien untersucht. Besonders vielversprechende Ergebnisse zeige die Behandlung mit Antikörpern aus Plasma, wenn sie möglichst frühzeitig erfolge, berichtet der Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin an der medizinischen Hochschule Hannover, Rainer Blasczyk.

Möglich ist eine Spende unter anderem beim Blutspendedienst des DRK in Oldenburg. Voraussetzung sind neben der allgemeinen Tauglichkeit dafür unter anderem ein ausreichender Antikörpergehalt im Blut, der vor der ersten Plasmaspende ermittelt wird.

© dpa-infocom, dpa:210219-99-504475/2