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Der Norden Niedersachsen hält weiter an Modellprojekt fest
Der Norden

Niedersachsen hält weiter an Modellprojekt fest

15:40 30.03.2021
Niedersachsens stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs Claudia Schröder spricht im Landtag. Foto: Ole Spata/dpa/archivbild
Niedersachsens stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs Claudia Schröder spricht im Landtag. Foto: Ole Spata/dpa/archivbild Quelle: Ole Spata
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Hannover

«Die Infektionszahlen sind leider im Steigen begriffen», sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. «Wir sind nichtsdestotrotz entschlossen, einzelne Modellversuche zu starten.» Maximal 25 Modellkommunen sollen bis Ostern ausgewählt werden, die Bewerbungsfrist endet am Mittwochabend. «Wir gehen davon aus, dass wir mehrere hundert Bewerbungen erwarten können.»

Sowohl große und mittlere als auch kleine Städte sollen ausgewählt werden. Neben dem Konzept zu sicheren Abläufen und der Kontaktnachverfolgung werde die Inzidenz ein Auswahlkriterium sein, sagte Schröder. Bei einer Inzidenz von über 200 ist eine Teilnahme nicht möglich. Wird dieser Wert während des dreiwöchigen Modellversuchs in einer Kommune erreicht, werde dort der Abbruch des Modells geprüft. Wegen der organisatorischen Vorbereitung wird mit dem Start der Modellversuche nicht unmittelbar nach Ostern gerechnet. «Alles was wir im Moment machen, steht unter dem Vorbehalt der weiteren Infektionsenwicklung», betonte Schröder.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche, stieg in Niedersachsen am Dienstag im Landesdurchschnitt auf 120,8. In 20 der 45 Landkreise und großen Städte lag die Sieben-Tage-Inzidenz über 100.

© dpa-infocom, dpa:210330-99-29529/2