Landeshauptstadt

Hannover strebt Partnerschaft mit ukrainischer Stadt an

Hannover (dpa/lni) - Hannover strebt eine «Solidaritätspartnerschaft» mit der vom russischen Angriffskrieg stark betroffenen Stadt Mykolajiw in der Südukraine an.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 17. Juni 2022 | 13:20 Uhr
  • 21. Juni 2022
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  • 17. Juni 2022 | 13:20 Uhr
  • 21. Juni 2022
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Hannover.

Wie die Verwaltung am Freitag mitteilte, will die niedersächsische Landeshauptstadt Hilfsprojekte zivilgesellschaftlicher Organisationen finanziell unterstützen. Es gehe darum, einen aktiven Beitrag zur Bewältigung der humanitären Krise in Mykolajiw zu leisten, hieß es. Gestärkt werden soll auch die Zusammenarbeit mit Hannovers polnischer Partnerstadt Poznan (Posen), die viele Geflüchtete aufgenommen habe.

«In dieser beispiellosen Krise, die der brutale Angriff Russlands verursacht hat, stehen wir in der Verantwortung zu helfen», sagte Hannovers Oberbürgermeisters Belit Onay (Grüne). Nach einer Beschlussempfehlung der Verwaltung soll der Rat der Stadt Hannover für dieses Vorhaben insgesamt 1,5 Millionen Euro an Haushaltsmitteln bewilligen - und zwar für die Jahre 2022, 2023 und 2024. Die Gelder sollen an Organisationen in Hannover gehen, die direkte Unterstützung in der Ukraine leisten - etwa durch den Transport von Hilfsgütern.

Die Stadt will prüfen, ob sie dazu Finanzmittel des Bundes, des Landes und der EU einwerben kann. Am Donnerstag stimmte der Mitteilung zufolge bereits der Integrationsausschuss für das Vorhaben.

© dpa-infocom, dpa:220617-99-701041/2

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