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Der Norden Bremer Bildungssenatorin: «Schule lebt von der Schulpflicht»
Der Norden

Bremer Bildungssenatorin: «Schule lebt von der Schulpflicht»

08:10 17.02.2021
Claudia Bogedan (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild
Claudia Bogedan (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild Quelle: Sina Schuldt
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Bremen

«Wir merken alle, dass wir eine ganze Reihe von Kindern sehr lange Zeit nicht in den Einrichtungen gesehen haben», sagte die SPD-Politikerin dem Bremer «Weser-Kurier» (Mittwoch). Ziel sei, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, «mit anderen Kindern zusammen zu sein. Schule lebt von der Schulpflicht, davon, dass alle Kinder denselben Lernort haben». Es sei «absolut gerechtfertigt», jüngeren Schülern wieder Präsenz zu ermöglichen.

Zuvor war bekanntgeworden, dass die Grundschulen in der Stadt Bremen angesichts der sinkenden Zahl von Corona- Neuinfektionen zum Präsenzbetrieb in voller Klassenstärke zurückkehren. In der Stadtgemeinde Bremen soll das vom 1. März an der Fall sein, in Bremerhaven wird bis zu den Osterferien in Halbgruppen unterrichtet. Für alle Schüler ab Jahrgangsstufe 5 wird der Unterricht im Wechselmodell fortgesetzt.

Die Präsenzpflicht sei von allen Akteuren im Bildungswesen gefordert worden, von Gewerkschaften, Elternverbänden und Schulleitungen, erklärte Bogedan. «Wir haben in Bremen eine sehr gute Entwicklung hinter uns, mit deutlich sinkenden Inzidenzen.» Klar sei aber auch: Sollte es gravierende Änderungen beim Infektionsgeschehen geben, müsse alles wieder auf den Prüfstand. «Aber wir hoffen alle darauf, dass rund um Ostern in der Gesellschaft wieder mehr Normalität einkehrt, wenn wir mit dem Impfen gut vorwärtskommen», sagte sie.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-473546/2