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Der Norden Bremen zieht Corona-Notbremse: Museen schließen wieder
Der Norden

Bremen zieht Corona-Notbremse: Museen schließen wieder

19:00 25.03.2021
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) gibt eine Regierungserklärung im Landesparlament ab. Foto: Sina Schuldt/dpa
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) gibt eine Regierungserklärung im Landesparlament ab. Foto: Sina Schuldt/dpa Quelle: Sina Schuldt
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Bremen

«Wir müssen uns jetzt mit der Notbremse auseinandersetzen», sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) dem Landesparlament in einer Regierungserklärung. Das sogenannte Terminshopping werde ausgesetzt, die erst vor kurzem geöffneten Museen müssten wieder schließen, sagte er am Donnerstag. Er forderte die Bevölkerung auf, über die Ostertage Kontakte möglichst zu vermeiden.

In der Stadt Bremen war am Donnerstag ein Wert von 103,1 Infektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen ermittelt worden. Bovenschulte verwies auf den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz von Anfang März: Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage lang über 100 liegt, sollen als Notbremse bestimmte Lockerungen zurückgenommen werden.

Bremerhaven kam mit einem Wert von 202,4 am Donnerstag über die kritische Marke von 200. Für diesen Fall hat der Magistrat vorsorglich nächtliche Ausgangsbeschränkungen beschlossen.

«Wenn man ehrlich ist, ist ein Ende der Entwicklung nicht abzusehen», sagte Bovenschulte. Er gestand auch ein: «Die Leute haben zunehmend keine Geduld mehr.» Es bleibe nichts anderes übrig, «als alle zu bitten, weiter mitzumachen». Die nächsten Tage und Wochen würden noch schwierig, bevor sich im Sommer die Lage bessere.

Der Regierungschef verwies aber darauf, dass das kleinste Bundesland beim Impfen wie beim Testen im Vergleich sehr gut dastehe. Die Kapazitäten könnten noch erweitert werden. Er forderte, dass auch Firmen das Testen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbauen.

© dpa-infocom, dpa:210325-99-966038/3