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Der Norden Behrens hält Inzidenzwert für Öffnungsmodell am wichtigsten
Der Norden

Behrens hält Inzidenzwert für Öffnungsmodell am wichtigsten

14:30 02.04.2021
Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) spricht bei ihrem Besuch eines Impfzentrums. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild
Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) spricht bei ihrem Besuch eines Impfzentrums. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild Quelle: Sina Schuldt
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Tübingen

Dies sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» (Samstag-Ausgabe) zur Auswahl aus den 65 Bewerbern. «Wir sind aber keine Hasardeure. Wenn das Infektionsgeschehen durch die Decke geht, brechen wir den Versuch sofort ab», betonte die SPD-Politikerin. Die Landesregierung will am Samstag in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden entscheiden, welche Städte nach Ostern Geschäfte, Straßencafés und Kultureinrichtungen öffnen dürfen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Kommune eine Inzidenz von unter 200 aufweist. Mittels negativer Corona-Tests und digitaler Kontaktnachverfolgung mit der Luca-App sollen «sichere Zonen» entstehen, in denen das öffentliche Leben möglich sein soll. Im baden-württembergischen Tübingen war die Inzidenz im Rahmen eines ähnlichen Modellprojekts deutlich gestiegen.

Die Gesundheitsministerin warb für den Impfstoff von Astrazeneca. Wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würde sie sich sofort mit dem Vakzin impfen lassen. Zum Impffortschritt sagte Behrens: «Alle, die geimpft werden wollen, werden bis Herbst geimpft sein.»

Behrens lehnt Forderungen aus der eigenen Partei ab, wonach eine Testpflicht für Unternehmen eingeführt werden solle: «Niedersachsen setzt auf freiwillige Vereinbarungen». Lediglich 13 Prozent der Unternehmen hätten noch keine Teststrategie aufgelegt. Sie sagte aber auch, dass große Firmen eine Vorbildfunktion hätten.

© dpa-infocom, dpa:210402-99-66256/2