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Der Norden Astrazeneca-Stopp bremst Impfkampagne in Niedersachsen
Der Norden

Astrazeneca-Stopp bremst Impfkampagne in Niedersachsen

19:40 15.03.2021
Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmakonzerns AstraZeneca steht auf einem Tisch in einer Apotheke. Foto: Christophe Ena/AP/dpa
Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmakonzerns AstraZeneca steht auf einem Tisch in einer Apotheke. Foto: Christophe Ena/AP/dpa Quelle: Christophe Ena
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Hannover

«Der Impfstopp wird sich leider auf das Vorankommen der Schutzimpfungen in Niedersachsen auswirken», teilte das Gesundheitsministerium in Hannover am Montag mit. Welche konkreten Folgen dies für die Terminvergabe oder den Umgang mit Lagerbeständen hat, werde nun analysiert und bewertet. Inwiefern auch bereits gebuchte Termine möglicherweise abgesagt werden müssen, konnte das Ministerium noch nicht sagen.

«Das war ein Schlag ins Kontor», sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Montag in der NDR-Sendung «DAS!». Es sei ein herber Rückschlag, weil das Präparat ein Viertel aller Impfungen in Niedersachsen ausmache. «Das wirft uns zurück», erklärte der SPD-Politiker. So könne man auch nicht mehr garantieren, dass die Hausärzte Mitte April in die Verabreichung der Impfdosen integriert würden.

Bislang wurden 295 200 Astrazeneca-Impfdosen nach Niedersachsen ausgeliefert. 134 549 Dosen wurden bereits verabreicht. Die Zahl der wöchentlichen Corona-Impfungen lag in Niedersachsen zuletzt bei etwa 140 000, in der Mehrzahl wurden bislang allerdings die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna eingesetzt.

© dpa-infocom, dpa:210315-99-834793/3