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Der Norden Änderungen bei Selbsttests in Schulen in Aussicht
Der Norden

Änderungen bei Selbsttests in Schulen in Aussicht

13:50 26.03.2021
Laura Pooth, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen, spricht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
Laura Pooth, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen, spricht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild Quelle: Julian Stratenschulte
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Die Testwoche vor den Osterferien habe das Ziel gehabt, Rückmeldungen zu bekommen, um das Verfahren zu optimieren, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag: «Es geht um den besten Weg für alle Beteiligten, damit die Sicherheit weiter erhöht wird.»

Die Bildungsgewerkschaft GEW forderte am Freitag erneut, die Selbsttests zu Hause oder in Testzentren, aber nicht in den Schulen zu machen. Auch mobile Testteams könnten eingesetzt werden. In unzähligen Rückmeldungen aus den Schulen sei vor allem das Infektionsrisiko für die Beschäftigten beim Testen scharf kritisiert worden, sagte GEW-Landeschefin Laura Pooth. Hinzu komme, dass Hilfe und Beaufsichtigung beim Testen sowie die Dokumentation keine pädagogischen Aufgaben seien und erneut Unterrichtszeit kosteten. In einigen Schulen seien auch gar keine Test-Kits angekommen.

Nach Ministeriumsangaben wurden die Tests seit Montag von Grundschülerinnen und Grundschülern zu Hause vorgenommen, bei den Älteren in den Schulen. «Wir haben also beide Varianten ausprobiert. Es gibt für jeden Weg gute Gründe dafür und substanzielle Einwände dagegen», sagte der Ministeriumssprecher. Auch werde noch geprüft, ob die Testung nach den Osterferien ein Angebot oder verpflichtend werden. In Niedersachsen beginnen die zweiwöchigen Ferien an diesem Wochenende.

In der Testwoche waren dem Sprecher zufolge landesweit etwa 733 000 Schülerinnen und Schüler im Wechselunterricht - rund die Hälfte von ihnen also in der Schule, die andere Hälfte im Homeschooling. Das Kultusministerium hat bereits elf Millionen Test-Kits für die Schulen nach den Ferien angekündigt.

© dpa-infocom, dpa:210326-99-983997/3