"Winsen brennt"

Andrang mit Abstand

Ein entspannter Abend im Lichterschein und mit wärmenden Feuerkörben wurde den Kunden bei „Winsen brennt“ geboten.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 26. Nov. 2021 | 16:30 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 26. Nov. 2021 | 16:30 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Winsen.

Die inhabergeführten Geschäfte in der Poststraße in Winsen hatten am Donnerstag alles dafür getan, den Kunden einen entspannten Abend zu gewährleisten. So verzichtete man auf Mittagspausen und bot die eigentlich für abendliche Einkäufe vorgesehenen Rabattaktionen den ganzen Tag an, so dass man überall in Ruhe einkaufen konnte.

Geschäftsleute halten zusammen

Das nutzte auch Doris Rösch aus Winsen, die zwar „um die Ecke“ wohnt, aber erst durch die Feuerkörbe wieder an „Winsen brennt“ erinnert wurde. „Man bekommt hier mittlerweile alles, was man braucht“, meinte sie frohgelaunt und wollte noch einmal nach ein Paar Schuhen Ausschau halten. Die Hauptkunden vom Spielwarengeschäft Mikado lagen hoffentlich schon im Bett. „Das Sandmännchen lief ja schon“, so Marcel Herrmann als Juniorchef. Jetzt waren die Großen, die Älteren dran. Aber er lobte auch den Zusammenhalt der Geschäftsleute untereinander, die ja vergangenes Jahr ab 16. Dezember alle hatten schließen müssen. Daher umso schöner, dass diese Veranstaltung stattfinden konnte. Natürlich durfte niemand etwas zu essen oder trinken anbieten und so musste man Richtung Kirchplatz gehen, um draußen vom Caf Nebenan einen Glühwein zu bekommen.

Monique Borgemien stöberte im Bücherregal vom „Rumpelstilzchen“. Sie hätte sowie etwas besorgen wollen, aber so hatte sie es auf den Abend verschoben, denn alle teilnehmenden Geschäfte hatten bis 21 Uhr geöffnet.

Familiäre Atmosphäre kommt an

Wenngleich Winsen beinahe wie eine „richtige“ kleine Stadt aussieht, so ist es die familiäre Atmosphäre, die die Kunden genießen. In vielen Läden wird man mit Namen angesprochen, man wird beraten und wenn man mal nichts Passendes findet, ist es nicht schlimm: dann eben beim nächsten Mal.

Auf Adventszeit eingestimmt

Und dann noch einmal zu Doris Rösch: „Gucken Sie mal, die ganze Straße hat kaum einen Leerstand.“ Da hatte sie recht. Kunden und Geschäftsleute waren zufrieden an diesem Abend und genossen es, im Lichterschein der Weihnachtsbeleuchtung, der Kerzen und der Feuerkörbe ein wenig auf die bevorstehende Adventszeit eingestimmt zu werden.

Von Kirsten Pröve-May

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