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Winsen Winser „Allersäulen“ in Betrieb genommen
Celler Land Winsen

E-Mobilität wird gefördert: Winser „Allersäulen“ in Betrieb genommen

09:00 24.04.2021
Bürgermeister Dirk Oelmann an der „Allersäule“ auf dem Winser Rathausplatz.
Bürgermeister Dirk Oelmann an der „Allersäule“ auf dem Winser Rathausplatz.
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Winsen

Die sogenannten „Allersäulen“ wurden auf dem Rathausplatz und beim Schwimmbad an der Bannetzer Straße errichtet und können nun von der gesamten Bevölkerung genutzt werden. Der Ladevorgang lässt sich mithilfe einer RFID-Karte oder eines Smartphones starten und bezahlen.

Das Projekt „Allersäule“ dient der Förderung der E-Mobilität. Es wurde von der Leader-Region „Aller-Leine-Tal“ initiiert, einem Zusammenschluss aus den Gemeinden Winsen, Dörverden, Hambühren, Kirchlinteln und Wietze sowie den Samtgemeinden Ahlden, Rethem (Aller) und Schwarmstedt. In der Region stehen die Ladesäulen mit einer Leistung von bis zu 22 kW nun an 13 zentral gelegenen Standorten.

Elektrofahrzeuge auch für kürzere Entfernung nutzen

Das Vorhaben soll die Menschen im Aller-Leine-Tal dazu motivieren, Elektrofahrzeuge auch für kürzere Entfernungen zu nutzen. Da die Ladesäulen Strom aus erneuerbaren Energien bereitstellen, gewährleisten sie einen umweltfreundlicheren Individualverkehr. Der Winser Bürgermeister Dirk Oelmann zeigt sich demgemäß sehr zufrieden mit den neuen Lademöglichkeiten: „An der Elektromobilität führt kein Weg vorbei, wenn wir im Verkehr auf umweltschädliche Emissionen verzichten und so den Klimaschutz nachhaltig fördern wollen. Zu einer echten Alternative für den Verbraucher machen wir die Elektrofahrzeuge aber nur dann, wenn genügend Lademöglichkeiten bereitstehen. In Winsen haben wir dafür nun erste wichtige Voraussetzungen geschaffen.“

Winsen federführend bei "Allersäulen"-Projekt

An den „Allersäulen“ hatte die Gemeinde Winsen besonderen Anteil: Im September 2018 hatte sie federführend für die Kooperationspartner finanzielle Unterstützung für das rund 125.000 Euro teure Projekt beim Amt für regionale Landesentwicklung beantragt. Bewilligt wurden daraufhin Leader-Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums – „ELER“ – in Höhe von fast 100.000 Euro.

In der Folge wickelte die Winser Verwaltung das gesamte Projekt ab – von der Beantragung der Fördermittel über die Ausschreibung und Auftragsvergabe bis hin zur Abrechnung mit der Bewilligungsbehörde und den übrigen Aller-Leine-Tal-Mitgliedsgemeinden. Inhaltliche Unterstützung leisteten dabei das Energienetzwerk „EwALT“ und die Projektgruppe E-Mobilität.

Von Klaus M. Frieling

Strom tanken

Energiequelle für Elektromobilität im Aller-Leine-Tal – die „Allersäulen“ sind in der Region an den folgenden Orten zu finden:

Winsen

Rathaus und Schwimmbad

Hambühren

Am Strandbad
und Ostlandstraße

Wietze

Rathaus
(zwei Ladepunkte)

Dörverden

Rathaus
(zwei Ladepunkte)

Hodenhagen
P&R-Parkplatz am Bahnhof und Parkplatz „Volksloh“

Kirchlinteln
Rathaus
(zwei Ladepunkte)

Lindwedel
Poststraße

RethemAmtshauptmann-Jordan-Platz und am Rathaus

Schwarmstedt
Rathaus

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