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Südheide Aus elf Ländern nach Hermannsburg
Celler Land Südheide

Theologie-Studium: Aus elf Ländern nach Hermannsburg

10:20 15.11.2020
Von Simon Ziegler
Die Professoren Wilhelm Richebächer und Gabriele Beckmann mit ihren Studierenden in Hermannsburg. 
Die Professoren Wilhelm Richebächer und Gabriele Beckmann mit ihren Studierenden in Hermannsburg.  Quelle: Dorothea Müller
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Hermannsburg

Mehr als 100 Bewerber hatten für das Wintersemester 2020/21 die Zulassung erhalten, aber nur 13 Studierende konnten Anfang November das Studium auf dem Campus der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) aufnehmen. Einige wenige Nachzügler werden in den kommenden Tagen noch erwartet. Da viele Botschaften im Ausland ihren Dienst wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen und Monaten eingestellt haben, haben viele internationale Bewerber nicht mehr rechtzeitig ein Visum erhalten, das sie zum Studium in Deutschland berechtigt. Ursprünglich hatten sich sogar mehr als 150 Interessenten für die drei an der FIT angebotenen Studiengänge beworben.

Hybrid-Modell geplant

Die Hochschulleitung bedauert diese coronabedingte Reduzierung der Studierendenzahlen. Rektor Professor Wilhelm Richebächer ist aber auch „dankbar dafür, dass das Wintersemester 2020/21 – anders als noch das vollständig online durchgeführte Sommersemester – in Präsenzform begonnen werden konnte.“ Für die kommenden Wochen ist ein Hybrid-Modell geplant: Die Studierenden werden wechselweise in Präsenz und online unterrichtet. Sofern die weitere Entwicklung der Pandemie dies erforderlich machen sollte, würden die Lehrveranstaltungen vollständig online durchgeführt.

Studierende aus Ghana, Indien und Kamerun

Das FIT–Team unter Leitung von Professor Richebächer und den Prorektoren Gabriele Beckmann und Andreas Kunz-Lübke hat Studierende aus Ghana, Indien, dem Iran, Kamerun, Kenia, Myanmar, Pakistan, Syrien, Tansania, Uganda und Deutschland in Empfang genommen. Neben den Einzelheiten zu den Inhalten der Studiengänge, dem Leben und Studieren auf dem FIT-Campus und technischen Fragen standen in der Orientierungswoche das gegenseitige Kennenlernen und das Vertrautmachen mit den Corona-Regeln auf dem Programm.

Corona-Einschränkungen machen Start schwer

Für die Studierenden der zwei Bachelor-Studiengänge und eines Master-Studienganges sind die coronabedingten Einschränkungen auf dem Campus deutlich spürbar. Rektor Richebächer ist sich dessen bewusst, blickt aber positiv in die Zukunft: „In den kommenden Wochen gilt es, zuversichtlich zu bleiben und die richtige Balance zwischen Reduzierung der Kontakte und Pflege der Gemeinschaft zu praktizieren, damit wir diese Pandemie möglichst unbeschadet überstehen und uns weiterhin der wichtigen interkulturell-theologischen Ausbildung junger Menschen aus aller Welt widmen können.“

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