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Südheide Miss Hermannsburg: Yeter Gören
Celler Land Südheide Miss Hermannsburg: Yeter Gören
13:05 13.06.2010
Miss Hermannsburg: Yeter Gören
Miss Hermannsburg: Yeter Gören Quelle: nicht zugewiesen
Hermannsburg

Yeter Gören wurde 1991 in Celle geboren. Sie wohnt natürlich in Hermannsburg und ist dort zur Schule gegangen. Augenblicklich besucht sie die Berufsbildende Schule III in Celle mit der Ausrichtung Sozialpädagogik. Yeters Wunsch ist es, Medizin zu studieren. Als Berufsziel hat sich die 18-Jährige Ärztin gesetzt, auf eine spezielle Fachrichtung jedoch noch nicht festgelegt. „Ich habe schon während meines Praktikums bei einem Hermannsburger Arzt festgestellt, dass es mir Freude bereitet, anderen Menschen helfen zu können“, sagt Yeter Gören. Ganz offensichtlich hat diese Freude ihre Leistungen beflügelt, denn der Arzt hat ihr am Ende der vierwöchigen praktischen Einweisung eine „Eins“ bescheinigt, sagt Yeter mit Stolz.

Derzeit geht Miss Hermannsburg also noch zur Schule und ist dort sogar Klassensprecherin. Da gehört es zu ihren Aufgaben, sich für die Belange der Schüler einzusetzen. Damit hat sie keine Probleme. „Ich komme gleichermaßen gut mit meinen Klassenkameraden und den Lehrern zurecht“, meint Yeter. Als Beispiel eines Problems nennt sie den Ausfall von Stunden. Über den Anteil von Ausfallstunden möchte sie nicht sprechen, sondern beschränkt sich auf ein vages „naja, es geht“.

Yeter Gören hat diverse Hobbys. Sie telefoniert gern, trifft sich mit Freunden und tanzt in Discos. „HipHop“ sei ihr bevorzugter Musikstil, verrät die zwei Jahre jüngere „kleine“ Schwester. Daneben liest sie gern, und zwar Bücher „und die CZ“, wie Yeter mit Nachdruck hinzusetzt. Die Cellesche Zeitung lese sie immer intensiv an Wochenenden, denn an normalen Tagen hat sie keine Zeit. „Ich muss doch pauken“, lautet dazu die Begründung. Als letztes Hobby nennt Miss Hermannsburg Urlaub. Natürlich hat sie die Türkei schon besucht und sich in zahlreichen deutschen Städten, vornehmlich am Rhein, umgesehen. Ein Traumziel hat sie noch. Das ist Dubai, von ihr als „Wunderland“ angesprochen.

Es muss jedoch gar nicht so fern sein, denn das heimatliche Hermannsburg gefällt Yeter Gören. Der Ort ist schön, urteilt sie, ganz besonders aber die vielen Wälder drumherum. Es scheint, als wenn Miss Hermannsburg die richtige Botschafterin für das ‚heidschnuckelige Dorf’ ist.

Von Udo Genth