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Wathlingen Mordfall „Fischer“: Ergebnisse in drei Wochen
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Mordfall „Fischer“: Ergebnisse in drei Wochen
14:19 13.06.2010
Von Simon Ziegler
Wathlingen

WATHLINGEN .Inzwischen seien nahezu alle Speichelproben eingeholt worden, so Koch. Nachdem zunächst rund 125 Proben bei Männern in Walle, Hassel und Wolthausen entnommen wurden, ist die Polizei gegenwärtig noch damit beschäftigt, weitere 20 Tests bei Männern vorzunehmen, die 1988 in den drei Ortschaften gelebt hatten, mittlerweile aber verzogen sind. „Es fehlen nur noch ganz wenige Proben“, sagte Koch. „Verweigerer“, also Personen, die an den freiwilligen Tests nicht teilnehmen wollten, habe es bislang nicht gegeben, hieß es weiter.

Polizei und Landeskriminalamt hatten Ende Mai die Überprüfung der Männer angekündigt, die im Jahr 1988 zwischen 16 und 30 Jahren alt waren und in den umliegenden Dörfern des Tatortes an der B3 bei Hassel gewohnt hatten. Vorausgegangen waren neue Erkenntnisse aufgrund einer „operativen Fallanalyse“, die das LKA Hannover durchgeführt hatte, wonach der Täter in direkter Nachbarschaft des Fundortes gewohnt haben könnte.

Die 20-jährige Regina Fischer aus Wathlingen war am 23. September 1988 im Waller Holz ermordet worden. Sie wurde vergewaltigt und mit mehreren Stichen in Brust und Rücken getötet.