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Nienhagen Nienhagen hat wieder einen Wochenmarkt
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Jede Woche geplant: Nienhagen hat wieder einen Wochenmarkt

09:00 10.06.2021
Von Simon Ziegler
Quelle: Pixabay
Nienhagen

Über den Wochenmarkt schlendern und regionale Produkte frisch einkaufen, genau das wird in Nienhagen bald wieder möglich sein. Auf dem Herzogin-Agnes-Platz wird künftig einmal in der Woche der „Hagener Landmarkt“ stattfinden, wie die Nienhäger ihren Markt nennen. „Es soll ein Markt der Vielfalt werden, aber die Nachhaltigkeit ganz besonders herausstellen und überwiegend lokal erzeugte Produkte anbieten. Andere Produkte sollen aus fairem Handel stammen“, sagte Bürgermeister Jörg Makel. Der Markt soll ab Mitte Juli immer am Freitagnachmittag von 14 bis 18 Uhr stattfinden. Los geht es am 16. Juli.

Wilfried Schumacher ist der Mann hinterm Markt

Den Markt hat der Nienhäger Wilfried Schumacher ins Leben gerufen - und zwar ehrenamtlich, wie Makel betont. Schumacher ist Organisator und Marktmeister im Hintergrund. Veranstalter ist die Gemeinde Nienhagen. Die Politik habe mit ihrer Zustimmung grünes Licht für die Einrichtung des Marktes gegeben. Es werden keine Standgebühren erhoben und auch der Strom- und Wasserbezug sei kostenfrei, teilte das Rathaus mit.

Ein Dutzend Marktbeschicker

Rund ein Dutzend Marktbeschicker sind nach Angaben der Gemeinde zum Auftakt dabei. Angeboten werden frisches Gemüse, Honig, Obst, Fleisch, Wurst, Käse, Getränke, Blumen und weitere regionale Produkte. Die Verkäufer kommen aus der Region, zum Beispiel aus Langlingen, Altencelle oder Adelheidsdorf. Die Landfrauen Wathlingen/Nienhagen wollen zweimal im Monat Blumen, Marmelade und Basteldeko anbieten. Auch die Lebenshilfe Nienhagen ist alle zwei Wochen mit eigenen Produkten vertreten. Wer als Marktbeschicker ebenfalls dabei sein will, kann sich bei der Gemeinde melden.

Letzter Versuch vor über zehn Jahren

Es gab in der Vergangenheit bereits Versuche, in Nienhagen einen Markt zu etablieren. Das ist mehr als zehn Jahre her, sagte Makel. Zudem war der Markt damals nicht so groß aufgezogen wie jetzt. „Gemeinsam haben wir die Chance, diesen Markt dauerhaft bei uns zu platzieren“, rief der Bürgermeister dazu auf, das Angebot zu nutzen.

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