Verkaufsoffener Sonntag

Frühlingserwachen in Lachendorf lockt Besucher

Gutes Wetter, viele Attraktionen und endlich mal wieder ist etwas los im Ort – so wurde das Frühlingserwachen in Lachendorf Anziehungspunkt.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 24. Apr 2022 | 21:04 Uhr
  • 12. Jun 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 24. Apr 2022 | 21:04 Uhr
  • 12. Jun 2022
Anzeige
Lachendorf.

Sonntage sind langweilig und ereignislos? Das muss nicht sein. So gesehen beim gestrigen Frühlingserwachen in Lachendorf. Auf dem Parkplatz des Autohauses Lübbe und im gegenüberliegenden Lachte-Center wurde den Besuchern allerhand geboten. Von lokalen Foodtrucks über Stände mit selbstgemachter Handwerksware bis hin zu nostalgischen Oldtimern – hier kam jeder auf seine Kosten.

Familien nutzen Chance

Viele Familien nutzten die Chance, um nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause einfach eine angenehme Zeit zu verbringen. Speziell den zahlreich erschienenen Kindern dürfte dieser Sonntag in Erinnerung bleiben. Wann und wo sonst kann man schon in einem kleinen Seilgarten klettern oder eine beachtlich hohe Luftkissenrutsche heruntersausen?

Spontan-Unternehmung während Pandemie vermisst

Der April zeigte sich zumindest über weite Strecken von seiner gnädigen, wenn auch recht windigen Seite. Gegen einen Ausflug mit dem Fahrrad sprach theoretisch nichts. Und auch praktisch schienen viele Menschen auf zwei Rädern unterwegs zu sein. So auch Monika Baumann, die enthusiastisch erzählte: „Mein Mann, ein paar Freunde und ich sind ganz gemütlich mit dem Rad aus Celle hergefahren, einfach um mal wieder etwas anderes zu sehen. Es ist schön, dass jetzt wieder häufiger solche Veranstaltungen angeboten werden können.“ Das Gefühl, spontan etwas mit Freunden und Familie zu unternehmen, habe sie während der Corona-Pandemie ganz besonders vermisst, so Baumann weiter, ehe sie sich wieder genüsslich den Ständen der weit mehr als 40 Austeller widmete.

Infektionsgeschehen rückt in den Hintergrund

Covid-19 und das Infektionsgeschehen schienen zumindest auf den ersten Blick für die meisten Anwesenden weit in den Hintergrund gerückt zu sein. Schutzmasken trug so gut wie niemand. Dies dürfte zum einen durch die jüngst gelockerten Bestimmungen, aber auch durch das recht weitläufige Areal begünstigt worden sein. „Nein, Corona ist natürlich nicht weg. Es ist schon noch im Hinterkopf und ich habe nach wie vor ein seltsames Gefühl in der Magengegend, wenn ich unter so vielen Menschen bin. Nichtsdestotrotz kann man sich ja nicht für immer verstecken“, gibt Aron Winter aus Gifhorn lächelnd zu verstehen. Aber es ist offensichtlich: Der Frühling ist da und mit ihm auch die Neugier und der Tatendrang der Menschen.

Von Pascal Bangemann

Von