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Lachendorf Straßenausbau: Aussagen zu Beiträgen erwartet
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf

Bürgerinitiative in Lachendorf erwartet klare Aussagen zu Straßenausbau

09:00 30.03.2021
Von Carsten Richter
Die Bürgerinitiative macht in der Gemeinde Lachendorf auf sich und ihre Forderungen aufmerksam.
Die Bürgerinitiative macht in der Gemeinde Lachendorf auf sich und ihre Forderungen aufmerksam. Quelle: Carsten Richter
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Lachendorf

Kritisch sieht die Bürgerinitiative (BI) Strabs Lachendorf den Umgang der Politik mit dem SPD-Antrag zur Senkung der Anliegerbeiträge für den Straßenausbau. Wie berichtet hatten die Sozialdemokraten im Gemeinderat beantragt, die festgelegten Beiträge um bis zu zehn Prozentpunkte abzusenken. "Eine Abstimmung über den SPD-Antrag fand aber nicht statt", bemängelt BI-Sprecher Werner Manske. "Stattdessen wurde der Antrag in den nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss verwiesen."

Bürgerinitiative in Lachendorf fürchtet Blockade

Die Initiative befürchtet: "Die Gegner einer Anliegerentlastung aus Rat und Verwaltung haben nun die Chance, weiter zu blockieren oder eine Gegenfinanzierung zu Lasten der Bürger durchzusetzen", sagt Manske.

Straßenausbaubeiträge sind ein großes Thema im Landkreis Celle. Quelle: Christian Link

SPD in Lachendorf spricht von "Kompromiss"

SPD-Fraktionschef Wolfgang Bartsch hatte die Senkung der Anliegerbeiträge als einen "Kompromiss" bezeichnet, nachdem sich der Rat Ende des vergangenen Jahres mehrheitlich darauf verständigt hatte, die Beiträge beizubehalten. Positiv bewertet hatten die Fraktionen der Grünen und der Unabhängigen Bürger (UB) den SPD-Antrag. Sie hatten in der letzten Ratssitzung 2020 ebenfalls eine Senkung der Beiträge beantragt, konnten sich aber nicht durchsetzen.

Was sagt Politik zu Straßenausbaubeiträgen in Lachendorf?

Auch diese "neue Annäherung" kritisiert der BI-Sprecher. "Ist das Sachpolitik oder lässt der beginnende Wahlkampf grüßen?", so Manske. Weiter teilt die Bürgerinitiative mit, dass man "mit Interesse die Aussagen und Ideen der Kommunalwahlbewerber zur künftigen Finanzierung des Straßenausbaus" erwarte. Die bisherigen Änderungen seien als "Zwischenergebnis" zu werten. "Das Ziel bleibt: Straßenausbaubeiträge müssen weg, Straßenausbau zahlt die Allgemeinheit, nicht nur die Anlieger", so Manske.

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