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Wienhausen Radweg soll näher an die Aller rücken
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Wienhausen Radweg soll näher an die Aller rücken
13:04 13.06.2010
Wienhausen

Ist mit einer Brücke über den Mühlenkanal ein Lückenschluss zwischen zwei Wegen auf Bockelskämper und Wienhäuser Seite möglich und kann damit der Allerradweg dichter an dem Fluss verlaufen als bisher? Das soll eine Untersuchung klären, die das Göttinger Büro für Landschaftsökologie und Umweltstudie im Auftrag der Gemeinde Wienhausen durchführen soll. „Das Institut soll klären, ob das machbar ist“, sagt Wienhausens Gemeindedirektor Helfried H. Pohndorf.

Auf beiden Seiten führen Feldwege auf den Mühlenkanal zu, enden aber in der Fläche. Pohndorf geht davon aus, dass hier einst eine Verbindung bestand und es auch ein Bauwerk zur Überquerung des Mühlenkanals gab. Heute ist dieser Bereich FFH-Gebiet, deshalb ist auch zu klären, ob eine Verbindung mit dem Schutzstatus zu vereinbaren ist. Bisher sind Radfahrer, die den Allerradweg nutzen, gezwungen, entlang der K50 den Radweg zu nutzen und dann über die Alte Poststraße wieder näher an die Aller zu kommen.

Auch auf der anderen Seite von Wienhausen soll das Institut, das in der Vergangenheit mehrfach für Flotwedel tätig war, die Machbarkeit zusätzlicher Verbindungen prüfen. Hier könnte der Bockmarschweg über den Mühlenkanal an die Bungerstraße angebunden werden. Einen weiteren Rundweg könnte es in Allernähe Richtung Offensen geben. „Es sollen alle Ideen auf den Tisch“, sagt Pohndorf. Verknüpft werden sollen sie mit dem Touristikkonzept Allerradweg.

Bessere Verbindungen entlang der Aller will die Gemeinde Wienhausen schaffen. Ein Göttinger Instituts soll untersuchen, ob frühere Wege für diese Zwecke erneut genutzt werden können.

Von Joachim Gries