Drohne im Einsatz

Ortsfeuerwehr will Schwan auf dem Eis retten

Ein Schwan drohte am Mittwoch auf dem Kiesteich festzustecken. Die Ortsfeuerwehr Eicklingen rückte aus. Am Ende musste jedoch jemand anderes gerettet werden.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 10. Feb. 2021 | 16:45 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 10. Feb. 2021 | 16:45 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Eicklingen.

Am Morgen des 10. Februar 2021 wurde die Ortsfeuerwehr Eicklingen um 09:49 Uhr zu einer sogenannten Wasserrettung zu den Kiesteichen im Ortsteil Groß Eicklingen alarmiert. Hier sollte ein Schwan auf dem Eis feststecken.

Schwan ist auf zugefrorenem Kiesteich

Vor Ort eingetroffen wurden die Feuerwehrkräfte bereits durch zwei Polizeibeamte in Empfang genommen und in die Lage eingewiesen. Bei näherer Erkundung der Einsatzstelle stellte sich dann heraus, dass sich der Schwan etwa 150 Meter weit auf dem zugefrorenen Kiesteich befand und eine Rettung mittels mehrerer Steckleiterteilen nicht möglich war.

Pressevertreter lässt Drohne steigen

Durch einen eintreffenden Pressevertreter ergab sich kurz darauf eine andere Möglichkeit der Erkundung. In enger Zusammenarbeit lies der Pressevertreter seine Drohne aufsteigen, näherte sich dem Schwan und konnte somit weitere, wichtige Erkenntnisse liefern.

Schwan ergreift die Flucht

Als sich die Drohne dem Tier aufgrund eines Bedienerfehlers zu sehr näherte, schnappe dieses nach dem unbemannten Flugobjekt und ergriff die Flucht. Offensichtlich hatte sich der Schwan lediglich zur Ruhe gelegt und war zu keinem Zeitpunkt einer Gefahr ausgesetzt.

Aufgrund der vielseitigen Erkundungsmöglichkeiten erwies sich die Drohne hierbei als hilfreiches Einsatzmittel, weshalb auf die eine Alarmierung weiterer Hilfsorganisationen verzichtet werden konnte.

Flugobjekt muss geborgen werden

Nachdem die verunglückte Drohne unter größter Vorsicht geborgen werden konnte, wurde der Einsatz für die Ortsfeuerwehr Eicklingen nach circa anderthalb Stunden beendet.

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