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Hambühren Hambührener CDU fordert flexible Kita-Zeiten
Celler Land Hambühren Hambührener CDU fordert flexible Kita-Zeiten
16:38 23.10.2019
Von Simon Ziegler
Die CDU will den Bedarf für Früh- und Spätbetreuung abfragen. Quelle: Jens Wolf
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Hambühren

Die Hambührener CDU setzt sich für eine Flexibilisierung der Öffnungs- und Schließzeiten der Kindertagesstätten in Hambühren ein. "Es sollte angedacht werden, zumindest bei einer Kita im Gemeindegebiet eine echte Früh- und Spätbetreuung zum Beispiel für in Schichtdienst arbeitende Eltern anzubieten", sagte CDU-Fraktionschef Edmund Hoffmann.

Kitas sollen sich untereinander absprechen

Die Christdemokraten schlagen vor, dass die Gemeinde-Verwaltung den Bedarf für Früh- und Spätbetreuung unter den Hambührener Eltern abfragt und eine entsprechende Kostenermittlung vornimmt. "Es wäre außerdem wünschenswert, dass nicht alle Einrichtungen im Sommer drei Wochen, dann noch zu Weihnachten sowie an Brückentagen komplett schließen. Hier sollten Schließzeiten der verschiedenen Einrichtungen so koordiniert werden, dass zumindest eine 'Notgruppe' – gegebenenfalls auch in einer anderen Kita – zur Verfügung steht", so Hoffmann weiter. Außerdem sollen Gespräche mit den Leitern der Einrichtungen geführt werden, "um Komplettschließungen der Kitas auf ein Minimum zu begrenzen", wie der Christdemokrat sagt.

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"Betreuungszeiten für Familien eine Herausforderung"

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei in der Gesellschaft ein wichtiges Thema, begründete die CDU ihren Antrag, der jetzt in den politischen Gremien der Gemeinde Hambühren diskutiert werden soll. Väter und Mütter stünden täglich vor der Herausforderung, in ihrem Alltag Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. "Oftmals sind bereits die Betreuungszeiten in der Kita für die Familien eine Herausforderung, weil diese nicht zu ihren Arbeitszeiten passen. Unter solchen Umständen die Kinderbetreuung zu koordinieren, stellt für Eltern eine hohe Belastung dar. Insbesondere Schichtarbeiter, Alleinerziehende oder Familien, in denen beide Elternteile arbeiten, sind davon betroffen", erklärte Hoffmann weiter.

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