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Faßberg Wochenlang Platz schaffen für den NH90
Celler Land Faßberg Wochenlang Platz schaffen für den NH90
14:45 13.06.2010
Bildunterschrift ‚Umzug UH-1D.jpg’: - Ein Hubschrauber UH-1D wird aus der Halle an seinen neuen Platz geschoben. - Foto: Carsten König, TSLw 3
Bildunterschrift ‚Umzug UH-1D.jpg’: - Ein Hubschrauber UH-1D wird aus der Halle an seinen neuen Platz geschoben. - Foto: Carsten König, TSLw 3 Quelle: nicht zugewiesen
Faßberg

Nach der Grunderneuerung der Halle werden dort zukünftig die Hubschrauber der neuen Generation von den Heeresfliegern instandgesetzt. Viele Jahre wurde der Bereich für die technische Ausbildung an den Hubschraubern CH-53, Bell UH-1D und BO-105 genutzt. An den Luftfahrzeugen werden in Faßberg zukünftige Hubschraubermechaniker in den Bereichen Zelle, Triebwerk, Waffenanlagen, Avionik sowie elektrische Ausrüstung ausgebildet.

Nun wurde es erforderlich, den gesamten Ausbildungsbereich auf dem Fliegerhorst zu verlegen. Mehrere Luftfahrzeuge mit den zugehörigen Geräten, Testständen, Trainern und Trittbühnen mussten verlegt werden. Da die Hubschrauber zum Teil für die Ausbildung zerlegt waren, mussten umfangreiche Vorbereitungen getroffen werden. Weiterhin befanden sich auch zahlreiche Hörsäle, Praxiswerkstätten und Büros in der Ausbildungshalle, die ebenso wie Werkzeugausgabe und Lagerräume neu organisiert werden mussten.

Aufgrund des hohen Aufwands wurde auch auf zwei Umzugsunternehmen zurückgegriffen. So wurde die gesamte Büroausstattung von Dienstleistungsunternehmen transportiert, ebenso wie nicht selbst zu bewegendes Großgerät. Durch diese Unterstützung stellte das Ausbildungspersonal das Abbauen, Verpacken und die Wiedereinrichtung der Hörsäle, Werkstätten und Büros sicher.

Die Inbetriebnahme der Trainer nahm viel Zeit in Anspruch, da elektrische, hydraulische und pneumatische Leitungen in vielen Fällen neu verlegt werden mussten. „Die Organisation und Koordination aller Arbeiten, die sowohl parallel als auch aufeinander aufbauend stattfanden, war eine besondere Herausforderung“, sagt Projektoffizier Oberleutnant Frank Haller. Allein über einhundert Computer gehören zur Ausstattung. Zur Wiederaufnahme der Ausbildung mussten diese wieder mit dem Netzwerk der Schule verbunden werden um mit dazugehörigen Komponenten wie interaktiven Tafeln und Projektoren wieder betriebsbereit sein. Nach vier Wochen intensiver Arbeit wurde die Ausbildung wieder aufgenommen.

Von Björn Schlüter