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Faßberg Tote Hirsche an der Schmarbecker Heide
Celler Land Faßberg Tote Hirsche an der Schmarbecker Heide
13:24 13.06.2010
verendete Hirsche ACHTUNG NOCH ROHTEXT - OBEROHE. Ein mysteriöser Fall beschäftigt derzeit die Celler Jäger an der Schmarbecker Heide. Nach dem harten Winter haben die Jäger in der Schmarbecker Heide sechs tote Hirsche gefunden. - „Aus meiner Sicht spricht vieles dafür, dass es ein Fremdeinwirkung gegeben hat“, sagt der Celler Kreisjägermeister Hans Knoop. Axel Quint, Mitjäger in den Revieren hat die sechs Tiere mit entdeckt. „Sie lagen in einem Umkreis von 1,5 Kilometer“, berichtet Quint. Das sie durch die Kälte dahin gerafft wurden, hält er ebenfalls für ziemlich unwahrscheinlich. Dagegen spricht unter anderem, dass alle Tiere stattliche Hirsche im besten Alter gewesen sind. „Wenn es die Kälte gewesen wäre, hätten wir aber auch jüngere und schwächere Stücke gefunden, die in dieser Gegend verendet werden. Das ist aber nicht der Fall“, sagt Quint. - Außerdem wurde die Kadaver auf ungeschützten Flächen gefunden. Wild sucht aber Schutz, wenn es stirbt. Das Reißen durch Raubtiere wie Fuchs oder Wolf wurde ebenfalls durch Experten ausgeschlossen. - Möglich sind verschiedenen Todesursachen. So könnten Wilderer jagt auf die Hirsche gemacht haben. Dabei muss es nicht um das erbeuten von Fleisch gegangen sein. Denkbar sind auch schießwütige, die einfach Lust am Töten haben. Ein andere Erklärung wäre Gift, eine dritte, das Aufschrecken der Tiere durch sogenannte „Naturfreunde“ in der kalten Jahreszeiten. „Ein Tier fährt bei dem Dauerfrost den Organismus sehr weit nach unten. Wenn es dann aufgeschreckt wird, läuft es einige 100 Meter und verbraucht viel Kraft“, erklärt Quint. Einige Unverbesserliche hat es trotz den Hinweisen der Jäger und dem Ausrufen der Notzeit gegeben. - Durch die Schneeschmelze sind bei den Tieren viele Spuren verloren. Doch für Quint ist der Fund Anlass, grundlegend über die Arbeit der Jäger nachzudenken. „Wir müssen noch aufmerksamer durchs Revier fahren, Personen hinterfragen und aufklären und
verendete Hirsche ACHTUNG NOCH ROHTEXT - OBEROHE. Ein mysteriöser Fall beschäftigt derzeit die Celler Jäger an der Schmarbecker Heide. Nach dem harten Winter haben die Jäger in der Schmarbecker Heide sechs tote Hirsche gefunden. - „Aus meiner Sicht spricht vieles dafür, dass es ein Fremdeinwirkung gegeben hat“, sagt der Celler Kreisjägermeister Hans Knoop. Axel Quint, Mitjäger in den Revieren hat die sechs Tiere mit entdeckt. „Sie lagen in einem Umkreis von 1,5 Kilometer“, berichtet Quint. Das sie durch die Kälte dahin gerafft wurden, hält er ebenfalls für ziemlich unwahrscheinlich. Dagegen spricht unter anderem, dass alle Tiere stattliche Hirsche im besten Alter gewesen sind. „Wenn es die Kälte gewesen wäre, hätten wir aber auch jüngere und schwächere Stücke gefunden, die in dieser Gegend verendet werden. Das ist aber nicht der Fall“, sagt Quint. - Außerdem wurde die Kadaver auf ungeschützten Flächen gefunden. Wild sucht aber Schutz, wenn es stirbt. Das Reißen durch Raubtiere wie Fuchs oder Wolf wurde ebenfalls durch Experten ausgeschlossen. - Möglich sind verschiedenen Todesursachen. So könnten Wilderer jagt auf die Hirsche gemacht haben. Dabei muss es nicht um das erbeuten von Fleisch gegangen sein. Denkbar sind auch schießwütige, die einfach Lust am Töten haben. Ein andere Erklärung wäre Gift, eine dritte, das Aufschrecken der Tiere durch sogenannte „Naturfreunde“ in der kalten Jahreszeiten. „Ein Tier fährt bei dem Dauerfrost den Organismus sehr weit nach unten. Wenn es dann aufgeschreckt wird, läuft es einige 100 Meter und verbraucht viel Kraft“, erklärt Quint. Einige Unverbesserliche hat es trotz den Hinweisen der Jäger und dem Ausrufen der Notzeit gegeben. - Durch die Schneeschmelze sind bei den Tieren viele Spuren verloren. Doch für Quint ist der Fund Anlass, grundlegend über die Arbeit der Jäger nachzudenken. „Wir müssen noch aufmerksamer durchs Revier fahren, Personen hinterfragen und aufklären und Quelle: Fremdfotos / Texte Eingesandt
Faßberg

Von Tore HarmeningSCHMARBECK. Ein mysteriöser Fall beschäftigt derzeit die Celler Jäger in der Schmarbecker Heide. Nach dem harten Winter haben die Jäger auf dem Gelände sechs tote Hirsche gefunden.„Aus meiner Sicht spricht vieles dafür, dass es eine Fremdeinwirkung gegeben hat“, sagt der Celler Kreisjägermeister Hans Knoop. Axel Quint, Mitjäger in den Revieren hat die sechs Tiere mit entdeckt. „Sie lagen in einem Umkreis von 1,5 Kilometern“, berichtet Quint. Dass sie allein durch den Dauerfrost dahingerafft wurden, hält er ebenfalls für ziemlich unwahrscheinlich. Dagegen spricht unter anderem, dass alle Tiere stattliche Hirsche im besten Alter gewesen sind. „Wenn es die Kälte gewesen wäre, hätten wir aber auch jüngere und schwächere Stücke gefunden, die in dieser Gegend verendet wären. Das ist aber nicht der Fall“, sagt Quint. Außerdem wurden die Kadaver auf ungeschützten Flächen gefunden. Wild sucht aber Schutz, wenn es stirbt. Das Reißen durch Raubtiere wie Fuchs oder Wolf wurde ebenfalls durch Experten ausgeschlossen. Möglich sind verschiedene Todesursachen. So könnten Wilderer jagt auf die Hirsche gemacht haben. Dabei muss es nicht um das Erbeuten von Fleisch gegangen sein. Denkbar sind auch Schießwütige, die einfach Lust am Töten haben. Eine andere Erklärung wäre Gift, eine dritte, das Aufschrecken der Tiere durch sogenannte Naturfreunde in der kalten Jahreszeiten. „Ein Tier fährt bei dem Dauerfrost den Organismus sehr weit nach unten. Wenn es dann aufgeschreckt wird, läuft es einige 100 Meter und verbraucht viel Kraft“, erklärt Quint. Einige Unverbesserliche hat es trotz der Hinweise der Jäger und dem Ausrufen der Notzeit gegeben. Durch die Schneeschmelze sind im Umfeld der toten Tiere viele Spuren verloren gegangen. Die Jäger rufen mögliche Zeugen trotzdem auf, sich bei der Polizei in Bergen zu melden, wenn sie im Winter etwas Ungewöhnliches rund um die Schmarbecker Heide gesehen haben. Doch für Quint ist der Fund Anlass, grundlegend über die Arbeit der Jäger nachzudenken. „Wir müssen noch aufmerksamer durchs Revier fahren, Personen hinterfragen und aufklären und einen kollegialen kommunikativen Umgang mit den Reviernachbarn pflegen“, sagt Quint.

Von Tore Harmening