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Faßberg So zeigt Faßberg seine Freundschaft zu Spandau
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So zeigt Faßberg seine Freundschaft zu Spandau

16:28 09.03.2021
Von Oliver Gatz
Bürgermeister Frank Bröhl mit dem neuen Spandauer Freundschaftsschild.
Bürgermeister Frank Bröhl mit dem neuen Spandauer Freundschaftsschild. Quelle: Gemeinde Faßberg
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Faßberg

Wer in den vergangenen Tagen den Weg nach Faßberg angetreten hat, dem sind an verschiedenen Ortseingängen sicherlich die neuen Hinweisschilder auf die europäischen Partnerstädte der Gemeinde aufgefallen. Der Bauhof hatte die alten Schilder mit den Partnerstädten Yerville in Frankreich und Duszniki in Polen erneuert. Neu hinzugekommen ist Anfang März ein Schild, das auf die Freundschaft mit dem Berliner Bezirk Spandau hinweist.

Faßberger und Spandauer unterschreiben Freundschaftserklärung

„Im Juni 2019 haben wir Faßberger und Spandauer die Freundschaftserklärung im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum zum Ende der Luftbrücke unterschrieben“, erläutert Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl. Doch die Freundschaft ist schon älter und beide Kommunen verbindet eine lange Tradition.

Berliner Luftbrücke verbindet Kommunen

Während der beispiellosen Hilfsaktion der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/1949 sind 539.112 Tonnen Kohle von Faßberg nach Berlin geflogen worden. Am 27. August 1949 landete der letzte Kohleflieger aus Faßberg auf dem Flugplatz Gatow im Berliner Bezirk Spandau. Im August 2014 bedankten sich die Spandauer beim 65. Jahrestag zum Ende der Luftbrücke mit einem Stück Steinkohle aus dem Heizkraftwerk Reuter bei den Faßbergern. 2015 schenkte Faßberg Spandau zwei Heidschnucken. Seitdem ist viel Gemeinsames passiert.

Kohle und Heidschnucken als Geschenk

„Angefangen bei gegenseitigen Besuchen, gemeinsamer Auftritte auf der Reisemesse in Spandau bis hin zu neuen Brücken durch die gemeinsamen Schulprojekte zur Luftbrücke Berlin und Kartoffeln für Spandau in 2019", erläutert Bröhl. "Mit der Freundschaftserklärung bezeugte ich gemeinsam mit meinem Amtskollegen Helmut Kleebank unseren festen Willen, die Zusammenarbeit auch weiterhin lebendig und nachhaltig zu gestalten. Die Freundschaft hat sich über die Jahre manifestiert und ist nun endlich mit den Schildern auch nach außen sichtbar gemacht worden“, freut sich der Bürgermeister. „Nicht nur ein Stück Steinkohle, in das der Berliner Bär eingraviert ist, befindet sich in unserer Gemeinde, sondern nun auch Schilder mit dem Wappen des Bezirks Spandau von Berlin mit dem Berliner Bären – das ist für unsere kleine Gemeinde schon etwas Besonderes."

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