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Faßberg Das gibt es beim Tag der Bundeswehr zu erleben
Celler Land Faßberg Das gibt es beim Tag der Bundeswehr zu erleben
17:14 02.04.2019
Von Jürgen Poestges
Foto: In imposanter Location: Oberst Georg von Harling (rechts) und Oberst Olaf Bölting bei der Vorstellung des Programms für den Tag der Bundeswehr am 15. Juni.
In imposanter Location: Oberst Georg von Harling (rechts) und Oberst Olaf Bölting bei der Vorstellung des Programms für den Tag der Bundeswehr am 15. Juni. Quelle: Carsten König
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Faßberg

Die Location ist imposant. Zwei große CH 53-Hubschrauber bilden den Rahmen für die Vorstellung des Programmes für den Tag der Bundeswehr am 15. Juni in der Halle 5 auf dem Fliegerhorst in Faßberg. Auf ein Ereignis freut sich auch Oberst Georg von Harling. „Es werden rund 30 DC 3 hier auf dem Geläne stehen. Das wird alleine schon ein tolles Bild werden“, schaut er voraus. Die „Rosinenbomber“ bilden gleichzeitig den Rahmen für die Erinnerung an 70 Jahre Luftbrücke. Höhepunkt wird der Besuch von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sein.

Ursula von der Leyen (CDU), Verteidigungsministerin. Quelle: Bernd Von Jutrczenka

Vor zwei Jahren 30.000 Besucher

Was für die Besucher – vor zwei Jahren passierten über 30.000 Menschen die Tore des Fliegerhorstes – am 15. Juni seinen Höhepunkt findet, sorgt für die Soldaten bereits jetzt für Arbeit. „So langsam beginnt die heiße Phase“, so von Harling. Schon ab dem Mittwoch geht es hoch her. Zwischen 11 und 16 Uhr werden die DC 3 in Faßbrg erwartet. Am Donnerstag, 13. Juni, findet dann der sogenannte „Spotterday“ statt. „Wir wollen den Interessenten die Möglichkeit geben, sich die Maschinen aus der Nähe anzuschauen und Fotos zu machen“, erklärt der Oberst. „Sonst haben wir die Leute alle an den Zäunen stehen.“

Am 13. Juni bietet der Fliegerhorst Faßberg einen Spotter-Day für Luftfahrt-Enthusiasten an. Die 500 Gäste können die Flugzeuge sowohl aus der Luft, wie hier in Wunstorf, als auch am Boden fotografieren. Quelle: Falk Bärwald

Zum Festakt am Platz der Luftbrücke am 14. Juni werden der stellvertretende Ministerpräsident Bernd Althusmann und Generalleutnant Ingo Gerhartz, der Inspekteur der Luftwaffe, erwartet. Die Veranstaltung endet mit einer Kranzniedelregung um 11.30 Uhr.

"Deichverteidigung" und "humanitäre Hilfe"

Die Besucher dürfen sich auf ein interessantes Programm freuen. Zweimal gibt es die Bundeswehr „in action“ zu erleben. Am Vormittag wird eine „Deichverteidigung“ gezeigt, wozu auf dem Gelände extra ein entsprechender Hügel aufgeschüttet wird. Am Nachmittag steht die „humanitäre Hilfeleistung“ auf dem Programm. „Wir wollen so auch die Brücke zu den Rosinenbombern vor 70 Jahren schlagen“, sagt Oberst Olaf Bölting. „Denn da ging es ja auch um humanitäre Hilfe.“

Für den Tag der Bundeswehr wurde jetzt das Programm vorgestellt.  Quelle: Carsten König

Fallschirmspringer und Leistungsschau

Fallschirmspringer, eine Leistungsschau der verschiedensten Flug- und Fahrzeuge und ein Ausstellungsprogramm auf einem großen Teil des Geländes runden den Tag ab. Allerdings: Das Bogenschießen wurde nach dem Unfall vor zwei Jahren gecancelt.

Thomas Keller vom Organisationsteam hatte die Pläne bereits beim Jahresempfang im vergangenen Jahr vorgestellt. Sie sind ähnlich gigantisch wie die Luftbrücke vor 70 Jahren. Von der damaligen Royal-Airforce-Station Faßberg aus wurde damals die Versorgung Berlins mit Kohle sichergestellt. Insgesamt 539.112 Tonnen davon flogen britische und amerikanische Flugzeuge in das blockierte Berlin. Pro Tag gab es bis zu 450 Starts und Landungen.

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