Gemeinderat

Positives Signal fr Photovoltaik am Aschenberg

Ein Schritt fr einen Beitrag zur Energiewende: Der Gemeinderat Eschede hat fr den Aufstellungsbeschluss zum Bau einer Photovoltaikanlage gestimmt.

  • Von Carsten Richter
  • 16. Dez. 2019 | 17:57 Uhr
  • 10. Juni 2022
  • Von Carsten Richter
  • 16. Dez. 2019 | 17:57 Uhr
  • 10. Juni 2022
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Aschenberg.

Ein klares Zeichen fr den Bau eines Photovoltaikparks hat der Rat der Gemeinde Eschede gesendet. Einstimmig haben die Politiker am Donnerstagabend den Aufstellungsbeschluss gefasst. Das Unternehmen Max Solar aus dem oberbayrischen Traunstein will auf einem Teil des ehemaligen Korpsdepots bei Aschenberg eine Anlage zur Erzeugung von Sonnenenergie bauen. Mit dem Aufstellungsbeschluss ist noch nicht klar, ob die Plne umgesetzt werden. Aber die Richtung hat der Rat nun vorgegeben.

Firma will Gelnde von Altlasten befreien

Wir gehen damit keine Verpflichtung ein. Es handelt sich nur um eine Absichtserklrung, betonte Brgermeister Gnter Berg vor der Abstimmung. Das Projekt ist sehr ambitioniert, sagte CDU-Fraktionschefin Stephanie Blke mit Blick auf die Beseitigung von Kampfmitteln und die Schaffung von Ausgleichsflchen fr die Bume, die wegen des Vorhabens gefllt werden mssen. Gleichzeitig sprach sie von einem richtigen Signal. Die Firma Max Solar hatte der Gemeinde in Vorgesprchen zugesichert, das Gelnde von Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg zu befreien.

Fraktionen sind sich einig

Auch die anderen Fraktionen stimmten fr den Aufstellungsbeschluss. Photovoltaik im Flachland sei ein Geschenk, so BfE-Fraktionschef Klaus Drgemller. Wir mssen bei dem Thema vorankommen. Das hier wre ein gigantischer Beitrag. Auch Uwe Diederichs (Gruppe Grne/FDP) sprach von einem hohen Nutzen durch die Beseitigung der Altlasten.