Eschede

Ehepaar tauscht Grostadt mit Landcaf

Bert und Elisabeth Cichy erffnen am 4. April das Rosencaf in Eschede. Der 49-jhrige Manager und die 44-jhrige Hausfrau kommen aus Hannover und haben 1997 in der Sdstrae 4 ein Fachwerkhaus mit Nebengebuden und Garten gekauft und saniert.

  • Von Bernd Kohlmeier
  • 16. Juli 2009 | 10:26 Uhr
  • 10. Juni 2022
  • Von Bernd Kohlmeier
  • 16. Juli 2009 | 10:26 Uhr
  • 10. Juni 2022
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Eschede.

Bert und Elisabeth Cichy erffnen am 4. April das Rosencaf in Eschede. Der 49-jhrige Manager und die 44-jhrige Hausfrau kommen aus Hannover und haben 1997 in der Sdstrae 4 ein Fachwerkhaus mit Nebengebuden und Garten gekauft und saniert.

CZ: Warum haben Sie sich als Grostdter fr Eschede entschieden?

Bert Cichy: Das Haus gefiel uns sehr gut. Unser Ziel war es, ein Fachwerkgebude auf dem Lande zu finden, das im Ortskern liegt, gengend Platz bietet und nicht zu viele Nebengebude hat. Das Grundstck ist mit 2000 Quadratmetern nicht zu grot. Wichtig ist auch die Infrastruktur. Schulen und Kindergarten sind fr unsere Kinder gut erreichbar. Mit der Bahn sind wir schnell in Hannover, Lneburg oder Hamburg und in Eschede gibt es gute Einkaufsmglichkeiten.

CZ: Warum haben Sie sich der Herausforderung gestellt, ein altes Fachwerkhaus zu sanieren?

Bert Cichy: Wir haben bereits ein Haus renoviert und sind daher vorbelastet. Die Erfahrungen, die wir dabei gemacht haben, kamen uns jetzt zugute. Mich interessiert die Fachwerksanierung mit Lehmputz, eine alte Technik, die wir im Wohnbereich und im Caf eingesetzt haben. Dabei haben wir vieles selbst gemacht.

CZ: Warum haben Sie ihren Managerjob aufgegeben und erffnen als Existenzgrnder ein Cafe?

Bert Cichy: Wir haben uns schon immer fr Gastronomie interessiert und meine Frau hat Erfahrungen in der Lebensmittelbranche. Fr unser Wunschobjekt, das Rosencafe, haben wir uns vor eineinhalb Jahren entschieden. Dann haben wir uns an die Verwirklichung gemacht.

CZ: Damals war von Krise noch keine Rede. Htten Sie diesen Schritt heute noch einmal gewagt?

Bert Cichy: Die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage war nicht absehbar. Ich war im Management ttig und musste mich entscheiden, ob ich mehr Zeit im Beruf oder mit der Familie verbringen wollte. Deshalb haben wir den Schritt gewagt. Wir wollen voll in die Arbeit einsteigen und alles selbst machen. Ein bisschen Mut und ein wenig Glck gehren dazu. Unser Ziel ist es, vor Ort etwas zu schaffen, wo sich die Gste wohlfhlen und spontan kommen.

CZ: Welche Probleme mssen Sie kurz vor der Einweihung noch lsen?

Elisabeth Cichy: Mein Bestreben, alles perfekt vorzubereiten, ist nicht zu schaffen. Besonders im Garten gibt es noch viel zu tun, denn er hat unter den Bauarbeiten sehr gelitten.

CZ: Wer ist fr das Tortenbacken zustndig?

Elisabeth Cichy: Ich habe schon viele Kuchen und Torten gebacken und Freunde zum Testen eingeladen. Auerdem habe ich alte Rezepte vom ehemaligen Rosencaf in Habighorst bekommen. Frische Zutaten verarbeite ich ohne Zusatzstoffe zu Kuchen und Torten. Da mir am Anfang noch die Routine fehlt, werde ich zwei Stunden eher aufstehen mssen.

Das Rosencaf in Eschede, Sdstrae 4, ffnet dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr

www.rosencafe-eschede.de