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Aus dem Landkreis Landkreis investiert in Fahrsicherheit
Celler Land Aus dem Landkreis Landkreis investiert in Fahrsicherheit
08:56 21.12.2018
Von Christopher Menge
Foto: Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, bietet der Kreis sowohl für junge als auch für ältere Fahrer Trainingsprogramme an.
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, bietet der Kreis sowohl für junge als auch für ältere Fahrer Trainingsprogramme an. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Immer wieder kommt es zu Unfällen auf den Celler Straßen. Alleine 2017 gab es 610 Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, neun Menschen starben. Der Landkreis will die Verkehrssicherheit weiter erhöhen und bietet dafür auch im kommenden Jahr zur Unterstützung mehrere Trainingsprogramme an. Darauf hat der Leiter des Straßenverkehrsamt, Bernd Janz, in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses hingewiesen.

Kursus für Fahranfänger

Ein Baustein ist dabei die Bezuschussung des Fahrsicherheitstrainings bei der Verkehrswacht für junge Fahranfänger im Alter von 18 bis 24 Jahren. Wer den Führerschein erwirbt, muss erst Erfahrungen sammeln. Das Straßenverkehrsamt will diese ersten Erfahrungen unterstützen, um das Unfallrisiko in dieser Gruppe zu senken. Der Landkreis gibt 50 Euro je Teilnehmer, wenn sie ihren Wohnsitz im Landkreis Celle haben.

Fit im Auto auch im Alter

Ein weiteres Programm „Fit im Auto“ richtet sich an ältere Fahrzeugführer. Unter den beratenden Augen eines dafür geschulten Fahrlehrers können die Senioren ihre Fähigkeiten beim Autofahren zeigen und fachkundig beobachten lassen. Polizei und Verkehrswacht geben zu Beginn des Seminars grundsätzliche Informationen, nehmen an der Fahrprobe aber nicht teil. Wichtig: Sollte sich zeigen, dass die Fähigkeiten nicht mehr ausreichend sind, um sicher Auto zu fahren, erfolgt lediglich ein Appell an die Person, eine Meldung an Polizei oder Führerscheinstelle gibt es nicht. Die Teilnahme an diesem Programm wird mit jeweils 30 Euro bezuschusst.

Training für Feuerwehrleute

Fahrsicherheitstrainings für Feuerwehrleute finden auf einem Testcenter in Jeversen statt. Dafür sind bei den freiwilligen Feuerwehren drei Moderatoren ausgebildet und zertifiziert worden. Die Erneuerung dieser Zertifikate, die im Abstand von drei Jahren nötig ist, bezahlt das Straßenverkehrsamt.

Drogenprävention an Schulen

Außerdem gibt es noch das Projekt „Prästo – starkes Fahren ohne Stoff“ von der Jugendhilfe. Geschulte Personen (sogenannte Peers) wenden sich beispielsweise an Schulen und Fahrschulen, um hier Gleichaltrige über die Gefahren zu informieren, die von Drogen ausgehen. Dieses Projekt wird mit 1500 Euro bezuschusst.

Christopher Menge 20.12.2018
20.12.2018
Christopher Menge 19.12.2018