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Aus dem Landkreis So begegnet man in Celle Impfskeptikern
Celler Land Aus dem Landkreis

So begegnet man in Celle Impfskeptikern

17:32 22.07.2021
Von Oliver Gatz
Steven Breuer, Arzt im Gesundheitsamt (links), und Suzan Yilmaz, MiMi-Projektkoordinatorin (Zweite von links), mit den Fortbildungsteilnehmern.
Steven Breuer, Arzt im Gesundheitsamt (links), und Suzan Yilmaz, MiMi-Projektkoordinatorin (Zweite von links), mit den Fortbildungsteilnehmern. Quelle: Landkreis Celle
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Welche Gefahren drohen durch das Corona-Virus? Wer sollte sich impfen lassen und warum? Wie läuft eine Impfung ab? Und welche Impfreaktionen können auftreten? Diese und viele weitere Fragen hat Steven Breuer, Arzt im Gesundheitsamt des Landkreises Celle, im Rahmen einer Fortbildung für die Multiplikatoren des MiMi-Gesundheitsprojektes beantwortet. MiMi steht für „Mit Migranten für Migranten“.

Skepsis unter Migranten in Celle gegenüber Corona-Impfung

„Unter den Neuzugewanderten gibt es viele Fragen und eine erhöhte Skepsis gegenüber der Corona-Impfung. Es kursieren Gerüchte und Fehlinformationen“, so die MiMi-Projektkoordinatorin Suzan Yilmaz. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und dem Team Migration und Integration der Landkreisverwaltung hat sie die Fortbildung konzipiert.

In verschiedenen Sprachen über Corona-Impfung aufklären

Aufklärung erfolgt am erfolgreichsten im persönlichen Gespräch. Die Teilnehmer sind nach der Fortbildung in der Lage, in verschiedenen Sprachen über die Corona-Impfungen zu informieren, ganz persönliche Fragen zu beantworten und individuelle Missverständnisse aufzuklären.

Veranstaltungen des Celler MiMi-Projektes helfen bei Aufklärung

Häufig fehlt Neuzugewanderten der Zugang zu Menschen in ihrem Umfeld, denen sie vertrauen und die in ihrer Muttersprache fundierte Sachkenntnisse vermitteln können. „Hier können wir mit den Info-Veranstaltungen im Rahmen des MiMi-Projektes gegensteuern“, erläutert Steven Breuer, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes.

MiMi-Mediatoren sind wichtiger Beitrag zu Integration

Die MiMi-Mediatoren wissen, dass ihr Einsatz ein wichtiger Beitrag zur Integration in Deutschland ist. Mit den Informationsveranstaltungen in einem vertrauten Rahmen in der jeweiligen Muttersprache will der Landkreis Celle Aufklärungsarbeit leisten.

Ein kleiner Piks hilft gegen Corona. Quelle: Gregor Fischer

Ulrike Brinken vom Team Migration und Integration, die das Projekt 2014 in den Landkreis Celle geholt hat, ist überzeugt: „Mit den Veranstaltungen können wir viele Neuzugewanderte erreichen, die im Anschluss ihre persönliche Entscheidung zur Covid-19-Impfung auf der Grundlage von Sachinformationen fällen können.“

Fragen zum Projekt und zu der Möglichkeit, die kostenlosen Gesprächsrunden vor Ort zu organisieren, beantwortet Suzan Yilmaz unter Telefon (0160) 2390627.

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