Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Aus dem Landkreis So wie der Schnauzbart des (Hunde)Mannes
Celler Land Aus dem Landkreis So wie der Schnauzbart des (Hunde)Mannes
19:30 03.03.2020
Von Christian Link
Da wird jeder Bartträger neidisch: In Adelheidsdorf zeigen stattliche Jagdhund-Rüden ihre tollen Schnauzbärte und was sie sonst so drauf haben. Quelle: Oliver Knoblich
Anzeige
Adelheidsdorf

Der Verband Deutsch Drahthaar (VDD) hatte zu einer Internationalen Zuchtrüdenvorstellung eingeladen, woraufhin sich 56 Rüden der rauhaarigen Jagdhunderasse mit ihren Herrchen und Frauchen in Adelheidsdorf blicken und prüfen ließen.

Quelle: Oliver Knoblich

Castor vom Gördensee war mit seinem Herrchen Markus Handschuh aus dem sächsischen Coswig (Landkreis Meißen) angereist. Der lautjagende Castor glänzt nicht nur bei Drückjagden, wo er mit "Arbeitsfreude, ausgeprägten Finderwillen und Härte am Raub- und Schwarzwild" überzeugt. Der fünf Jahre alte Spürhund mit der Fellfarbe Schwarzschimmel ist auch noch ein äußerst stattlicher Vertreter seiner Rasse und hat laut seinem Züchter schon sechs Deckakte erfolgreich hinter sich gebracht.

56 Rüden der Jagdhunderasse Deutsch Drahthaar aus ganz Deutschland und dem Ausland haben an einer Zuchtrüdenvorstellung in der Hengstprüfungsanstalt des Celler Landgestüts teilgenommen.

"Ein angenehmer und sehr arbeitsfreudiger Rüde mit großer Passion, Schärfe und Ausdauer" ist Birko vom Feldhook, der in der niederländischen Provinz Overijssel zu Hause ist. Der erst zwei Jahre alte Hund steht noch am Anfang seiner Leistungsschau-Karriere. Sein graumelierter Schnauzbart stellt aber schon jetzt selbst die markante Gesichtsbehaarung des großen Philosophen Friedrich Nietzsche in den Schatten.

Castor vom Gördesee ist ein treuer Jagdbegleiter für sein Herrchen Markus Handschuh. Quelle: Oliver Knoblich

Genauso wie Birko ist auch Max vom Sprakeler Holz nicht nur ein unerbittlicher Jäger, sondern auch ein liebevoller Familienhund. "In jeder Lebenslage besticht er durch sein grenzenlos freundliches, selbstsicheres und ruhiges Wesen", schwärmt seine Züchterin. Bei Förster Heiko Hartmann kann sich Max in der Lüneburger Heide austoben, wo er genauso wie der unbeugsame Gallier Obelix als Wildschwein-Schreck unterwegs ist: "Er ist ein unermüdlicher Arbeiter, der auch am Ende einer Jagd noch hart an den Sauen jagt."

Christoph Zimmer 02.03.2020
Von Diakonie Südheide - DRK übernimmt Hausnotruf in Celle
Jürgen Poestges 02.03.2020
01.03.2020