Landkreis gibt Zuschüsse

Bessere Ausstattung für Hilfsorganisationen

Für Einsätze sollen Organisationen wie Malteser oder Rotes Kreuz besser ausgestattet sein. Für diese Anschaffungen soll der Kreis Celle Geld locker machen.

  • Von Carsten Richter
  • 19. Nov. 2021 | 12:00 Uhr
  • 09. Juni 2022
  • Von Carsten Richter
  • 19. Nov. 2021 | 12:00 Uhr
  • 09. Juni 2022
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Celle.

Zuletzt hat die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gezeigt, wie wichtig es ist, für die Folgen von Naturgewalten gut gerüstet zu sein. Die Hilfsorganisationen im Landkreis Celle haben der Verwaltung an der Trift ihren Investitionsbedarf mitgeteilt. Diese hat die einzelnen Posten nach Priorität bewertet und die Höhe der Fördersummen berechnet. Mit dieser Liste hat sich nun der Ausschuss für Brand- und Bevölkerungsschutz befasst – als Grundlage für den Haushaltsplan 2022.

Was Celler Malteser und Co. anschaffen wollen

Der Bedarf an Investitionen, den Malteser, Johanniter, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) gemeldet haben, beläuft sich auf insgesamt mehr als 32.800 Euro. Lediglich der Arbeiter-Samariter-Bund hat keine Beschaffungen gemeldet. Mit 90 Prozent gefördert werden das Zeltzubehör für die Malteser, eine neue Tauchpumpe für die DLRG, Gerüstbauteile für Eisenbahnschienen für das THW und faltbare mobile Dusch- und WC-Kabinen sowie andere Ausrüstungsgegenstände für das DRK. Diese als notwendig erachteten Investitionen belaufen sich auf rund 20.000 Euro, etwa 18.000 Euro steuert der Landkreis bei.

Landkreis Celle soll Zuschüsse geben

Mit jeweils 50 Prozent werden Investitionen gefördert, die die Kreisverwaltung als „bedingt notwendig“ einstuft, weil sie nur mittelbar dem Katastrophenschutz dienen. Die Anschaffungen belaufen sich auf mehr 12.000 Euro, also werden gut 6000 Euro vom Landkreis übernommen. Insgesamt fallen somit 24.500 Euro an Haushaltsmitteln für den Katastrophenschutz an. Die Empfehlung an den Kreisausschuss, die Mittel im Haushaltsplan festzulegen, fiel einstimmig aus.

Grundlage für neues Feuerwehrzentrum in Scheuen

Weitere Abstimmungen: Mit der ebenfalls einstimmigen Empfehlung an den Kreistag, der Landkreis soll eine Vereinbarung mit dem Land eingehen, hat der Fachausschuss eine wichtige Grundlage für den Bau des neuen Feuerwehr-Technikzentrums in Scheuen geschaffen. Das Land ist federführend, der Landkreis beteiligt sich mit einem Baukostenzuschuss von 12,6 Millionen Euro. Der Baubeginn ist noch unklar. Außerdem hat der Ausschuss empfohlen, der Landkreis solle einen Zuschuss an die Gemeinde Wietze von 20 Prozent (maximal 328.000 Euro) für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Jeversen zahlen.