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Aus dem Landkreis Vollbrand in Hermannsburg: Wohnhaus fängt Feuer
Celler Land Aus dem Landkreis

Feuerwehreinsatz: Wohnhaus in Hermannsburg fängt Feuer

16:26 11.02.2021
Quelle: David Borghoff
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Hermannsburg

Auf der Fahrt zum Einsatzort sahen die Feuerwehrkräfte bereits von Weitem eine dichte Rauchwolke im Heckenkamp in Hermannsburg aufsteigen. Dort hatte am Donnerstagmorgen ein Wohnhaus Feuer gefangen.

Quelle: David Borghoff

Wohnhaus steht im Vollbrand

"Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, bestätigte sich die Meldung. Erdgeschoss und Obergeschoss standen bereits in Vollbrand", so Daniel Schulz, Pressesprecher der Feuerwehr Südheide. Die Bewohner befanden sich bereits draußen. Laut der Polizei war ein 18-Jähriger durch einen lauten Knall auf den Brand aufmerksam geworden und hatten dann sofort das Gebäude zusammen mit einer weiteren Person und dem Hund verlassen.

Quelle: David Borghoff

Besonders ärgerlich: Der 18-Jährige soll am Donnerstag Geburtstag gehabt haben. Vor Ort leiteten die Einsatzkräfte dann sofort den Löschangriff im Innen- und Außenbereich ein. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehren Südheide aus Hermannsburg, Baven, Beckedorf und Weesen sowie die Feuerwehr Bergen, der Rettungsdienst und die Polizei.

Quelle: David Borghoff

Glutnester unter Dach entfernt

"Wegen der intensiven Brandausbreitung und der brennender Stromverteilung musste der Innenangriff abgebrochen werden", erklärte Schulz. Unterstützung bekam die Feuerwehr dann aus Bergen. Die Kameraden brachten die Hubrettungsbühne auf der Vorderseite des Hauses in Stellung und nahmen die Dachhaut auf, um die Brandbekämpfung durchführen zu können. "Zeitgleich wurde die Dachhaut auf der Gebäuderückseite ebenfalls aufgenommen und Löschmaßnahmen durchgeführt", sagte der Pressesprecher.

Quelle: David Borghoff

Winterwetter erschwert das Löschen

Keine einfache Sache. Denn die Witterungsverhältnisse erschwerten das Herrichten der Wasserversorgung. "Einige Hydranten waren von Schnee bedeckt und mussten erst freigeschaufelt werden", so Schulz. "Da das Löschwasser aufgrund der Wetterlage an einigen Bereichen gefror, mussten Mitarbeiter der Gemeinde Streusalz an die Einsatzstelle bringen."

Quelle: David Borghoff

Schaden in sechsstelliger Höhe

Nachdem alle Glutnester abgelöscht waren, konnten die letzten Einsatzkräfte gegen 13.30 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Insgesamt waren 85 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Das Wohnhaus wurde durch den Brand komplett zerstört und der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Es entstand ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe. "Erste Ermittlungen deuten auf einen technischen Defekt im Hauswirtschaftraum hin", heißt es von Seiten der Polizei. Die Familie ist bei Freunden und Verwandten untergekommen.

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