Maske, 2G-Plus und Co.

Corona-Regeln: Diese Geldstrafen drohen

Polizei und Landkreis Celle wollen die Kontrollen ausweiten. Wer sich nicht an die Corona-Regeln hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

  • Von Christopher Menge
  • 07. Dez. 2021 | 07:00 Uhr
  • 09. Juni 2022
  • Von Christopher Menge
  • 07. Dez. 2021 | 07:00 Uhr
  • 09. Juni 2022
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Celle.

Maske, Abstand, 2G-plus: Wer sich nicht an die Corona-Regeln hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Seit Samstag gilt in Niedersachsen ein neuer Bußgeldkatalog. Polizei und Landkreis Celle haben angekündigt, die Kontrollen auszuweiten.

Gesundheitsministerin Behrens: Geldbußen für Regelverstöße

„Die überwältigende Mehrheit der Niedersächsinnen und Niedersachsen hält sich gewissenhaft an die Corona-Regeln und verhält sich sehr verantwortungsvoll. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich. Dieses große Verantwortungsbewusstsein ist einer der Gründe, weshalb wir in Niedersachsen im Ländervergleich bei der Bewältigung der Pandemie noch verhältnismäßig gut dastehen“, sagt die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens. „Diejenigen aber, die den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden haben, müssen damit rechnen, dass Regelverstöße mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, sich weiterhin an die Regeln zu halten. Darüber hinaus sollten wir alle unsere persönlichen Kontakte eigenverantwortlich möglichst weitreichend reduzieren. Auf diese Weise geben wir dem Virus so wenig Chancen wie möglich, sich weiterzuverbreiten.“

Bußgeldkatalog für Corona-Regeln: Bis zu 20.000 Euro Strafe für Betreiber

Konkret sieht der neue Bußgeldkatalog zum Beispiel vor, dass Betreiber einer Einrichtung, die einer Person Einlass gewähren, die die vorgeschriebene 2G-plus-Regelung nicht erfüllt, zwischen 4000 und 20.000 Euro Bußgeld zahlen müssen. Die Person selbst muss bis zu 350 Euro berappen. Wenn die Person vortäuscht, 2G-plus zu erfüllen, sind es sogar bis zu 600 Euro. Gilt in einem Landkreis „nur“ 2G, ist die Höhe der Bußgelder etwas geringer – zwischen 2500 und 20.000 Euro für den Betreiber und bis zu 250 Euro für die Einzelperson, bei Vortäuschung der Berechtigung bis zu 500 Euro.

Keine Maske: Bis zu 150 Euro Bußgeld

Für die Nichteinhaltung der Abstandsregelungen können grundsätzlich Bußgelder zwischen 50 und 150 Euro, für das Nicht-Tragen des vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutzes – medizinische oder FFP2-Maske – 100 bis 150 Euro verlangt werden. Betreiber, die das Hygienekonzept nicht oder nur mangelhaft umsetzen, müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 1000 bis 3000 Euro rechnen. Wenn die Kontaktdaten nicht wie vorgeschrieben erfasst werden, werden zwischen 500 und 2000 Euro fällig. Wer mehr Personen reinlässt als erlaubt, muss zwischen 500 und 5000 Euro zahlen, bei mangelhafter Umsetzung des Testkonzepts sind es zwischen 1000 und 4000 Euro.