Spektakulärer Unfall

Bus verliert in Hohne Reifen: So reagiert CeBus

In Hohne hat ein Linienbus während der Fahrt einen Reifen verloren und einen Unfall verursacht. Das sagt die CeBus zu dem spektakulären Vorfall.

  • Von Oliver Gatz
  • 20. Okt. 2021 | 06:54 Uhr
  • 09. Juni 2022
  • Von Oliver Gatz
  • 20. Okt. 2021 | 06:54 Uhr
  • 09. Juni 2022
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Hohne.

Ein spektakulärer Verkehrsunfall hat sich am Montagabend in Hohne ereignet. Zum Glück ging er für alle Beteiligten glimpflich aus. Nach Angaben der Polizei hatte sich gegen 18.15 Uhr bei einem Linienbus der CeBus während der Ortsdurchfahrt einer der hinteren linken Zwillingsreifen gelöst. Dieser krachte daraufhin in die Fahrzeugfront eines entgegenkommenden Rettungswagens.

Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Reifen zurück und flog in die Frontscheibe eines wiederum entgegenkommenden Autos, das hinter dem Bus fuhr.

Busreifen schleudert in Hohne gegen Rettungswagen und Auto

Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Wie die Beamten weiter mitteilten, entstand Sachschaden in mindestens fünfstelliger Höhe.

Linienbusse der CeBus werden untersucht

Nach Angaben der CeBus ist das betroffene Fahrzeug zur Untersuchung aus dem Verkehr gezogen worden. Wie es dazu kam, dass der Bus einen Reifen verlor, dafür hat man bei dem Verkehrsunternehmen keine Erklärung. „Es gibt überhaupt keine Ansatzpunkte, woran das gelegen hat“, sagte Geschäftsführer Bernward Franzky. „Das muss jetzt geklärt werden.“ Seinen Angaben zufolge ist der betroffene Bus kurz vorher auch nicht in der Werkstatt gewesen. Hinweise auf „äußere Einflüsse“ auf die Reifenpanne gebe es bislang nicht.

Fahrzeuge werden auf lose Radmuttern hin untersucht

Franzky kündigte an, dass alle rund 100 Busse des Unternehmens auf lose Radmuttern hin überprüft würden. Eine solche Panne habe es bei der CeBus bislang nicht gegeben, fügte der Geschäftsführer hinzu.

Ursache der Reifenpanne bislang nicht bekannt

Auch sein Kollege in der CeBus-Geschäftsführung, Stefan Koschick, machte deutlich, dass die Ursache der Reifenpanne bislang nicht bekannt sei. „Die vorgeschriebenen Untersuchungen sind auch an diesem Bus erfolgt“, sagte er. „Unsere Fahrzeuge werden regelmäßig im Rahmen der turnusmäßigen und gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungen alle drei Monate in der Werkstatt überprüft. Zusätzlich führt der Tüv regelmäßig eine Hauptuntersuchung durch.“

Alle Omnibusse der CeBus mit Radmutterindikatoren ausgerüstet

Koschick wies darauf hin, dass die CeBus vor einigen Jahren alle Omnibusse des Unternehmens mit sogenannten Radmutterindikatoren ausgerüstet habe. „So hat unser Fahrpersonal die Möglichkeit, bei der täglich stattfindenden Abfahrtkontrolle, die unser Fahrer auch durchgeführt hat, auf einen Blick zu sehen, ob die Indikatoren richtig angeordnet sind.“